14. April 2009

Gewaltige Chipdominaz
Zum ersten Platz hatte es zwar am gestrigen Ostersonntag nicht gereicht, dennoch hielt ich Glückspilz mal wieder zwei Asse im Ärmel, beziehungsweise auf der Hand und konnte mich wohl auch dank dieser Kartenkombination gegen fünf Mitspieler im Texas Hold’em No Limit durchsetzen. Ausgetragen wurde das Ganze in lässiger Wohnzimmeratmosphäre beim alten Kranich. Im Heads-up entschied bereits die dritte Hand, all in – zu meinen Ungunsten. Die Chipdominanz des Gegners war einfach zu heftig. Nichtsdestotrotz war ich mit dem Ausgang dieser Partie alles andere als unzufrieden, was wahrscheinlich auch daran lag, dass ich insgesamt drei Leute vom Tisch genommen habe.
Obwohl wir sieben Spieler waren, ging in meiner persönlich besten Runde (von der Starthand ausgehend) nur eine Person mit. Das wurde ihr aber bereits nach dem Flop zum Verhängnis, denn dort bekam ich meinen Ass-Drilling.
Mit einem geschickten all in setzte ich meinen Gegenüber unter Druck. Er dachte ich würde bluffen und gab mir nach kurzem zögern einen Call, welches ihm fast drei Viertel seiner Chips kostete. Mit nur noch vier Leuten am Tisch ging es mir später jedoch ähnlich und ich verlor gut ein Drittel meines Stacks, da ich dachte mein Kontrahent würde bluffen. Dies kostete mich letztendlich auch den Sieg und den Pot, der dank drei Re-Buy-Ins eine beachtliche Größe erreicht hatte. Ich nahm also meinen Gewinn und fuhr glücklich nach Hause.
Und wenn ich nicht gestorben bin, lebe ich noch heute…
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