Zwei Asse für ein Halleluja

Apr 14, 2009   //   by n1Ls   //   Mein Leben  //  No Comments
Gewaltige Chipdominaz meinerseits

Gewaltige Chipdominaz

Zum ersten Platz hatte es zwar am gestrigen Ostersonntag nicht gereicht, dennoch hielt ich Glückspilz mal wieder zwei Asse im Ärmel, beziehungsweise auf der Hand und konnte mich wohl auch dank dieser Kartenkombination gegen fünf Mitspieler im Texas Hold’em No Limit durchsetzen. Ausgetragen wurde das Ganze in lässiger Wohnzimmeratmosphäre beim alten Kranich. Im Heads-up entschied bereits die dritte Hand, all in – zu meinen Ungunsten. Die Chipdominanz des Gegners war einfach zu heftig. Nichtsdestotrotz war ich mit dem Ausgang dieser Partie alles andere als unzufrieden, was wahrscheinlich auch daran lag, dass ich insgesamt drei Leute vom Tisch genommen habe.
Obwohl wir sieben Spieler waren, ging in meiner persönlich besten Runde (von der Starthand ausgehend) nur eine Person mit. Das wurde ihr aber bereits nach dem Flop zum Verhängnis, denn dort bekam ich meinen Ass-Drilling.
Mit einem geschickten all in setzte ich meinen Gegenüber unter Druck. Er dachte ich würde bluffen und gab mir nach kurzem zögern einen Call, welches ihm fast drei Viertel seiner Chips kostete. Mit nur noch vier Leuten am Tisch ging es mir später jedoch ähnlich und ich verlor gut ein Drittel meines Stacks, da ich dachte mein Kontrahent würde bluffen. Dies kostete mich letztendlich auch den Sieg und den Pot, der dank drei Re-Buy-Ins eine beachtliche Größe erreicht hatte. Ich nahm also meinen Gewinn und fuhr glücklich nach Hause.
Und wenn ich nicht gestorben bin, lebe ich noch heute…


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Vor einem Jahr

  • 11.02.2011 Kein Beitrag :(

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  • Illegale radikale digitale Fans! » 1 day ago
  • RT @DrSolidian: Am Wochenende gehe ich in den Zoo und verteile Eis an die Bären. Anschließend schreibe ich auf die Infotafeln "Eisbären" » 1 day ago
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Zufallszitat

#77
Wir hatten zwei Beutel Gras, fünfundsiebzig Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, einen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und ein ganzes Spektrum vielfarbiger Upper, Downer, Heuler, Lacher … sowie einen Liter Tequila, eine Flasche Rum, eine Kiste Bier, einen halben Liter unverdünnten Ether und zwei Dutzend Poppers. Den ganzen Kram hatten wir in der Nacht zuvor zusammengerafft, auf einer wilden Höllenfahrt durch den gesamten Los-Angeles-Bezirk; von Topanga bis Watts griffen wir uns alles, dessen wir habhaft werden konnten. Nicht, dass wir das ganze Zeug für den Trip wirklich brauchten, aber wenn man sich einmal darauf einläßt, eine ernsthafte Drogen-Sammlung anzulegen, neigt man eben dazu, extrem zu werden.


  Hunter S. Thompson
  Fear and Loathing in Las Vegas