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Neues von Zensursula

von n1Ls am Mittwoch, 17. Juni 2009 um 20:07 Uhr, abgelegt in Netzwelt

Am letzten Freitag hatte unser aller Liebling, Ursula von der Leyen, einen Pressetermin in Hannover. Jetzt erscheint bei einigen Lesern sicherlich schon ein helles Fragezeichen über dem Köpfchen. Da es auch in meinem Interesse liegt, dieses wieder verschwinden zu lassen, kläre ich euch natürlich sofort auf: Zensursula! Einigen war vermutlich einfach nicht der komplette Name bekannt, der sich hinter diesem Pseudonym verbirgt. Die Bundesministerin für Familie war also um 19:00 Uhr in der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität in Hannover, um dort eine Festrede zu halten und Preisträger bei der Verleihung des Studentenwerkspreises 2009 zu prämieren. Da es eine offene Veranstaltung war, waren unter anderem auch Mitglieder vom Chaos Computer Club Bremen und des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung anwesend.
Als Uschi dann die Bühne betrat, wurde hinter ihr ein schönes Transparent mit Zensursula-Logo und folgenden Worten niedergelassen:

„Erst wenn die letzte Kritik zensiert, die letzte Satire gelöscht und der letzte Internet-User erfasst ist, werdet ihr merken, dass es im Netz immer noch Kinderpornografie gibt.“

Applaus war zu hören und Frau von der Leyen wandte sich wieder dem Publikum zu, um zu erklären, dass diese Leute ja gegen Zensur protestieren würden. Entspricht nicht dem Wortlaut, aber ist laut meiner Quelle wohl sinngemäß. Mit ganz vielen Bildern erklärte sie anschließend worum es denn eigentlich geht.
Näher möchte ich da jetzt nicht drauf eingehen. In diesem Artikel wollte ich hauptsächlich die mutige Aktion mit dem riesigen Banner präsentieren. Wen dennoch interessiert, was Zensursula anschließend noch von sich gegeben hat und wie der Abend weiter verlief, der kann hier weiterlesen.

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