Ein vergruseltes Wochenende steht an
Die Zeit rennt ja momentan förmlich an einem vorbei. Unglaublich, aber es ist schon wieder Freitag. Da ich (zum Glück) kein Student im letzten Semester für Floristik und Kräuterkunde bin, kann ich mir die Frage was ich in den nächsten zwei Tagen abends mache zumindest nicht mit Lernen! beantworten.
Preisfrage: Welches Fest, das ursprünglich aus Irland kommt, wird am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November gefeiert? Antwort: Halloween. Gut aufgepasst.
Das schlimme daran ist, dass die meisten nicht mal wissen, warum und was sie da überhaupt zelebrieren. Ich schnitze mir bestimmt keinen Kürbis und stelle ihn mir leuchtend vor die Tür. Ich könnte mir ja auch eine Kohlrabi aushöhlen und sie mit Chicorée dekorieren. Das wäre in etwa ähnlich sinnvoll.
„Für mich bedeutet Halloween mit meiner Freundin einen Kürbis aushöhlen und recht gruselig zu gestalten. Aus den Innereien des Kürbisses gibt es dann eine leckere Kohlsuppe.
In den fertigen Kürbiskopf wird dann eine Kerze in die Mitte gestellt.
Gerne gehen wir auch an Halloween verkleidet zu Freunden und feiern dort so richtig gute Party. Für die Nachbarskinder haben wir an diesem Tag immer was Süßes parat.”
Ein Netzfund aus einem Forum und ich frage mich, was diese Leute dazu bewegt. Warum muss man alles mitmachen, was vielleicht gerade angesagt und toll ist. Ich habe damit ehrlich gesagt kein Problem. Von mir aus könnten sich die Leute an Halloween auch zwei Hüte auf den Kopf setzen, das Gesicht grün anmalen und stundenlang im Kreis Fahrrad fahren. Wenn es Spaß macht, bitteschön. Aber lasst mich um Himmels Willen mit diesem Quatsch in Ruhe. Ich brauche es nicht.
Ich muss ja zugeben, dass auch ich mir zu Weihnachten eine Nordmanntanne ins Haus hole, aber das hat ja wenigstens noch einen Sinn und sieht gut aus. Man kann Halloween nicht unbedingt mit Weihnachten vergleichen, aber ich tue es einfach mal, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen.
Das Einzige, was ich wohl am 31. Oktober machen werde, ist die traditionelle Halloween-Abifete des Gustav-Stresemann-Gymnasiums zu besuchen. Hier brennt ja auch sonst nirgens die Hütte. Außerdem kann man dort sicherlicher allerlei lustige Gestalten erblicken. Ich kann also nur hoffen, dass es zumindest besser wird, als die Letzte in der Schützenhalle. Ach und bevor ich das vergesse, wer ist bitte auf die überragende Idee mit der Tombola und den super Preisen gekommen?!
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Zufallszitat
Dies ist das Ende. Ich suche es nicht, aber es liegt im logischen Kalkül der Wahrscheinlichkeiten.
Ernesto Guevara de la Serna



