WTF, Twitter!?

Okt 24, 2009   //   by n1Ls   //   Mein Leben, Netzkram  //  2 Comments

Was zum Teufel ist Twitter? Kann man dagegen allergisch reagieren? Brauche ich das? Macht es mich unsterblich? Kann man das essen?

Alles Fragen, die ich gelegentlich zu hören bekomme und daher werde ich nun mal versuchen etwas Licht ins Dunkle zu bringen.
Wikipedia sagt dazu:

Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein meist öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet (Mikroblog), welches weltweit per Website, Mobiltelefon, Desktopanwendung, Widget oder Webbrowser-Plug-in geführt und aktualisiert werden kann.

Man könnte also sagen, dass es sich um eine Art Miniatur-Blog handelt, bei dem man Textnachrichten mit einer maximalen Länge von 140 Zeichen, also 20 weniger als bei einer SMS, veröffentlichen kann. Diese nennen sich dann “Tweets”. Der Begriff stammt aus dem englischen und bedeutet zwitschern. Abonniert man nun diese Nachrichten einer bestimmten Person, wird man zu einem “Follower”. Somit kann man beispielsweise ersehen, in welchem Skatepark sich Tony Hawk gerade aufhält oder was Barack Obama so durch den Kopf geht. Zwei Beispiele für Prominente die Twitter benutzen. Dem Birdman folge ich seit kurzer Zeit übrigens tatsächlich.

Darüber hinaus benutzen nicht nur Privatpersonen diesen Dienst, sondern auch Firmen, um damit auf neue Produkte oder ähnliches aufmerksam zu machen. DC Shoes gehört zu den Unternehmen, die nicht nur über neue Schuhe informieren, sondern auch über neue Videos von Firmengründer Ken Block. Das ist der lustige Typ, den man bestimmt schon mal auf YouTube in seinem Subaru Impreza hat rumdriften sehen, als wäre es die alltäglichste Sache der Welt.

n2_09_firsttweet

Während ich also bis vor einiger Zeit den ganzen Hype um Twitter überhaupt nicht verstehen konnte und es für gnadenlos überbewertet hielt, nutze ich es selbst nun seit knappen drei Monaten und möchte nicht mehr drauf verzichten. Seit Beginn habe ich nun schon über 400 Tweets veröffentlicht. Gelegentlich tue ich das auch auch mobil von meinem Handy. Wenn ich also irgendwo nach einem leckeren Essen mein Nokia aus der Tasche krame und munter auf der Tastatur herumtippe, muss das nicht unbedingt heißen, dass ich gerade eine SMS schreibe, sondern wohl eher wie lecker die gebackene Ente geschmeckt hat. Manchmal reicht also ein kurzer Blick auf meinen Account oder die Twitter-Box auf meiner Seite, um zu erfahren wo ich gerade bin oder gerade mache.

n2_09_twitterpage

Viele sagen, dass man Twitter so lange blöd findet, bis man es selbst nutzt. Dem kann ich nur zustimmen. Der tolle Buschfuk im studiVZ ist übrigens nichts anderes…

Wer das jetzt alles immernoch nicht verstanden hat, dem empfehle ich folgenden Kurzfilm: » Microblogging: Leben in 140 Zeichen


2 Comments

  • schleeeeeeeeeeeeeeeichwerbung

  • Kommentar ging absolut am Thema vorbei. Tut mir ja Leid, aber Schleichwerbung ist das nun wirklich nicht…
    Ich versuche hier den Lesern mal zu erklären warum ich dieses und jenes tue und du … na ja … lassen wir das, ist ja ein alter Hut :D

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Zufallszitat

#53
Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit Hitler oder den Nazis dem Wert Eins an.


  Mike Godwin
  Godwin’s law