Prison Break oder: Was eine gute und spannende TV-Serie ausmacht

Nov 13, 2009   //   by n1Ls   //   Entertainment  //  1 Comment

Es muss wohl irgendwann im Sommer des Jahres 2007 gewesen sein, als ich nach dem Training gegen 22°° den Fernseher einschaltete und beim zappen auf RTL hängen blieb. Was ich sah war die zweite oder dritte Folge der damals ersten Staffel von Prison Break. Ich hatte vorab so gut wie nichts davon gehört, also schaute ich erstmal gespannt zu anstatt umzuschalten. Spannung ist hier auch direkt das passende Stichwort. Selten habe ich eine Serie geschaut, die einen so dermaßen gefesselt hat. Zwar spreche ich hier aus eigener Erfahrung, denke aber das mir alle Fans beipflichten werden.

Nachdem die Folge zu Ende war und ich zumindest im Groben wusste worum es ging, war ich von der Story so dermaßen fasziniert, dass ich mir wenig später die Pilot-Folge ansah und wirklich schwer begeistert war, was darin resultierte, dass ich die kommenden Wochen immer zur selben Zeit vor dem Fernseher saß und die Story bis zum Staffelfinale fleißig verfolgte.

Für jene die von all dem überhaupt noch nichts gehört haben, hier mal eine kurze Zusammenfassung:
In Prison Preak geht es um einen Gefängnisausbruch, bei dem Michael Scofield (Wentworth Miller) versucht seinen unschuldig zum Tode verurteilen Bruder Lincoln Burrows (Dominic Purcell) aus dem Knast zu befreien. Das interessante daran ist, dass sich Michael mit Absicht ins Gefängnis bringt und zu dem fast seinen kompletten Körper hat tätowieren lassen, auf dem sich versteckte Hinweise und Details zur Flucht befinden. Das ist zumindest die grobe Zusammenfassung der ersten Staffel. In der zweiten Staffel ist man eigentlich permanent auf der Flucht, während man in der dritten Staffel erneut in einem Gefängnis landet und nach einem weiteren erfolgreichem Ausbruch letztendlich in der vierten Staffel weiterhin versucht endgültig Hintergründe rund um eine weltweite politische Verschwörung, hinter der offensichtlich die Company steckt, versucht aufzuklären. Diese ominöse Firma ist im Übrigen auch darin verstrickt, dass Lincoln überhaupt erst im Gefängnis landet. So viel sei verraten…

Warum ich selbstverständlich alle Folgen gesehen habe und irgendwann auf Englisch weiter geguckt habe, will ich nun kurz erläutern.
Ich habe wie gesagt selten eine solch spannende TV-Serie gesehen, auch wenn das oft auf Unverständnis gestoßen ist, wenn ich mich mit anderen darüber unterhalten habe. Selten war es nachvollziehbar, was aber auch daran lag, dass man es von vorn herein ablehnte. Selbst Schuld kann ich da nur sagen, auch wenn Geschmäcker nun mal verschieden sind. Die Schauspieler, allem voran natürlich die Gebrüder, haben eine verdammte coole Ausstrahlung, Mimik und Gestik. Das klingt fast schon etwas schwul, wenn ich so über männliche Darsteller schreibe, aber es ist nun mal die Wahrheit. Ebenfalls genial in seiner Rolle ist Alexander Mahone der von William Fichtner gespielt wird und einen FBI-Cop miemt. Der war übrigens auch im Film The Dark Knight als Bankdirektor zu sehen. Komme ich auf die Synchron- beziehungsweise Originalstimmen zu sprechen, führt eigentlich kein Weg vorbei an Theodore „T-Bag“ Bagwell der von Robert Knepper gespielt. Einfach nur genial.

Das ist unter anderem ein Grund dafür gewesen, dass ich irgendwann angefangen habe, die Serie auf Englisch weiterzuschauen. Obwohl die deutsche Syncro meiner Meinung nach wirklich gelungen ist, sind die Originalstimmen doch nochmal um einiges lässiger und verleihen vereinzelt Situationen erst die richtige Atmosphäre.

Vor gut zwei Monaten lief das Serienfinale im deutschen Fernsehen, natürlich hatte ich es schon etwas früher auf FOX gesehen und habe mich nach der letzten Folge gefragt, ob so ein dramatisches Ende wirklich hätte sein müssen. Rückblickend auf die letzten Folgen und Staffeln muss ich allerdings sagen, dass sie es nicht besser hätte machen können…

In der Internet Movie Database, wird Prison Break nebenbei bemerkt mit 8,9/10 gelistet und das vollkommen zurecht.


1 Comment

  • [...] Gesicht (für Seriejunkies) dürfte wahrscheinlich Sarah Wayne Callies sein, die man noch aus Prison Break kennt. Californication: Schriftsteller Hank Moody (David Duchovny, bekannt aus Akte-X) führt ein [...]

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Vor einem Jahr

  • 11.02.2011 Kein Beitrag :(

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  • Illegale radikale digitale Fans! » 1 day ago
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