Gastbeitrag #2: Der Ofen war kaputt
Warnung:
Der folgende Artikel wurde nicht von n1Ls (auch bekannt als Herr Nippels) verfasst
und sollte daher bei psychischen Anomalien nicht gelesen werden.
Alle Personen und Ereignisse im folgenden Beitrag sind gänzlich frei erfunden.
Lassen sich dennoch Parallelen finden, so sind diese rein zufälliger Natur.
Die aktuelle Umfrage auf diesem Blog zeigt es ja mehr als deutlich. Hier soll mehr von extern rein und extern bin heute mal ich. Nennt mich einfach Pedro. Ein Schreiberling erster Güte, der seine Anfänge als freier Journalist und Redakteur original bei der New York Post gemacht hat. Ihr merkt vielleicht schon, ich neige gelegentlich zur Überspannung. Das kommt vielleicht von meinem Hobby, dem Bogenschießen. Eine rein spekulative Vermutung .
Jetzt aber mal Tacheles Leute. Inhaltlich fange ich mit meiner Story, die ich euch gerne musikuntermalt präsentieren möchte, beim gestrigen Abend an. (Für die musikalische Untermalung müsst ihr natürlich selbst sorgen.) Es war Freitagabend und der Autor dieses wunderbaren Blogs machte sich mit seinem Kollegen, dem Schienenfahrer, auf den Weg in den örtlichen Irish Pub. Korrekterweise müsste man jetzt noch schreiben, dass sie sich haben fahren lassen, aber erstens bin ich nicht so detailverliebt und zweitens interessiert das absolut niemanden. Dekadenz am Rande.
Aus meiner Sicht war der Laden gut gefüllt, was wohl größtenteils an den Abiturienten lag, die dank niedergeschriebener Klausuren in Feierlaune waren. Ein ungewohntes Bild im Pub, zugleich auch ein sehr erfreuliches, denn so prall ist der Laden nicht immer. Ihr solltet es euch auf jeden Fall gut einprägen, dieses Bild. Diese Taverne wird demnächst ihre Pforten schließen und dann ist es vorbei mit dem Ausschank von Jim Beam, Jägermeister, Southern Comfort, Baileys, Sambuca, Bacardi, Tequila oder auch Milch zu Musik von Rage Against The Machine, den Dropkick Murphys, AC/DC, Nirvana oder Flogging Molly. Aber dazu wird bestimmt der Nils demnächst noch was schreiben.
Zurück zur eigentlichen Thematik. Unsere beiden Protagonisten machten es sich also bequem und bestellen eine Biersäule. Die Menge ist mir unbekannt, aber wie gesagt, ich bin halt nicht besonders detailverliebt. Darum geht es ja auch gar nicht. Es geht viel mehr um zwei junge Kameraden, die sich nach einer harten Woche einfach mal ein Bier verdient haben. Nichts wofür man sich rechtfertigen müsste. Ich nasche schließlich selbst gerne am Gerstensaft.
Ihr habt euch sicherlich gefragt, was es mit der Überschrift auf sich hat. Wer bis hier hin noch nicht weinend das Browser-Fenster geschlossen hat, soll mit knallharten Fakten belohnt werden. Es ist zudem völlig normal, dass man in solch einem Umfeld schon mal den Hunger verspürt und für solche Situationen hat der Wirt in seiner Karte mit ofenfrischen Baguettes oder Chicken Wings auch eigentlich ganz gut vorgesorgt. Was die beiden allerdings nicht ahnten – gut kombiniert Sherlock Holmes! – der Ofen war kaputt.
Leicht entnervt und mit hungrigem Magen wusste man sich allerdings rasch zu helfen und wählte kurzerhand die Nummer vom Lieferservice der Pizzeria Pronto. Die sind neben dem guten Geschmack vor allem dafür bekannt bis Mitternacht zu liefern und deren Namen war wohl auch Programm, denn nach knappen 10 Minuten stand auch schon jemand von denen im Laden. Der Bote, nennen wir ihn Costa Gonzales, bekam sein Geld und die beiden Feinschmecker einen Salat und eine Pizza. Der Wirt war allerdings not amused, aber man klärte das Ganze recht schnell mit einem “Meister, dein Ofen ist kaputt, was hätten wir denn machen sollen?! Nichts für ungut…” ab und ließ es sich schmecken.
So eine leckere Spätmahlzeit macht natürlich durstig, also dauerte es nicht lange, bis erneut etwas Flüssiges auf dem kreisrunden Tisch stand. Diesmal in Form eines Pitchers. Für die Kulturlegastheniker unter euch: dabei handelt es sich um eine Art großen Krug, das Fassungsvermögen variiert gelegentlich, sollte sich aber original auf 1,89 Litern belaufen.
Man blickte irgendwann in leere Gläser und auf eine Uhr die offensichtlich keine Gnade kannte. Es war bereits jenseits der Eins und man fing so langsam aber sicher an sich Gedanken über den Heimweg zu machen. Marvin zauberte in einem Moment absoluter Gedankenlosigkeit einen Ass aus seinem Ärmel oder genauer gesagt holte er sein Telefon aus der Tasche und begann einen alles entscheidenden Anruf. Es dauerte zwar eine gute halbe Stunde, aber anschließend stand den beiden ein gratis Taxi zu Verfügung. Ich habe absolut keinen blassen Schimmer wie sie das schon wieder angestellt haben…
1 Comment
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Vor einem Jahr
- 11.02.2011 Kein Beitrag :(
- Illegale radikale digitale Fans! » 1 day ago
- RT @DrSolidian: Am Wochenende gehe ich in den Zoo und verteile Eis an die Bären. Anschließend schreibe ich auf die Infotafeln "Eisbären" » 1 day ago
- RT @EtienneToGo: So wahr! Eigentlich kannst du das Toast direkt wegschmeissen, wenn du es nicht sofort nach dem rausholen gebuttert hast. » 3 days ago
Zufallszitat
Erst wenn die letzte Kritik zensiert, die letzte Satire gelöscht und der letzte Internet-User erfasst ist, werdet ihr merken, dass es im Netz immer noch Kinderpornografie gibt.
Unbekannt
Heise-Forum




[...] und habe auch das erste mal einen Film in 3D erleben dürfen. Ich habe nachts im Suff im örtlichen Irish Pub sitzend beim Pizza Service angerufen und eine Bestellung aufgegeben. Womit wir eigentlich beim [...]