Deutschland – Serbien
Die Fußball-WM geht weiter – für das Deutsche Team stellt sich jetzt die Frage wie lange eigentlich noch.
Für mich stellte sich gestern die Frage wo ich mir das Spiel anschauen soll. Nach Kassel oder Korbach zu fahren würde – auch wenn die Stimmung dort immer sehr gut ist – sich aus Gründen nicht lohnen und so entschieden wir uns für Public Viewing im Nachbarort. An der Stelle nochmal zum mitschreiben: Richtig würde es Public Watching heißen. Den anderen Begriff haben wir unter anderem der Bildzeitung zu verdanken. Bei denen sitzen offensichtlich sowieso nur Stöcker in der Redaktion, aber das ist ein anderes Thema.
Schaut mal bei leo.org oder dict.cc nach was public viewing in seiner eigentlich Semantik bedeutet. Da haben sich aber andere Leute schon zu Genüge drüber aufgeregt – bring ja alles nichts. Etabliert seit 2006. Das zeigt nur mal wieder die Dummheit der Massen und die Macht der Medien.
Sorry, aber ich schreibe nur was viele denken.
Das Spiele wurde in Reinhardshausen auf der extra dafür gesperrten Hauptstraße auf Großleinwand übertragen. Laut Presse ist von einer gut 6 Quadratmeter großen besonders hellen Leinwand mit Spezialtechnik (Dark-magic-Scheibe) in HD-Qualität die rede und es stehen rund 300 Sitzplätze zur Verfügung.
Vom eigentlich Spiel gesehen haben ich auf Grund der Lichtverhältnisse und dem schlechten Kontrast leider recht wenig, was aber nicht nur mir so ging. Lag aber vermutlich am Standpunkt. So wurde oftmals gejubelt, weil ein Tor vermutet wurde. In Wirklichkeit wurde natürlich keins geschossen, aber der Enthusiasmus war trotzdem erstmal für einige Sekunden nicht zu bremsen, bis man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde.
Deutschland hat letztendlich nicht eine Bude geknipst und warum wissen wir alle…
Auf Grund des schlechten Bildes, nerviger Tröten und miesem Wetter haben wir uns die zweite Halbzeit dann im heimischen Wohnzimmer angetan.
Das diese Vuvuzelas – meiner Meinung nach – nichts als nerven erwähnte ich vielleicht schon. Ich meine würde man bei nem Tor die knapp 120 dB von sich geben mag das noch in Ordnung sein, aber doch bitte keine 90 Minuten. Leute.
Das man damit aber auch andere Dinge anstellen kann bewies eindrucksvoll dieser junge Herr:
Irgendwo aus der Menge hörte ich dann noch „Ich nehme ihm das Teil gleich ab und verprügel ihn damit nach Strich und Faden!“.
Nach meinen Informationen verlief aber alles gewaltfrei. Bilder der Übertragung werden übrigens noch folgen.
Ich mache mir jetzt erstmal einen serbischen Bohneneintopf…
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Vor einem Jahr
- 23.05.2011 Kein Beitrag :(
- "Sorry, but Messages is temporarily unavailable. Please try again in a few minutes." - Endlich kann man fragen: Wie reagiert der Dax? #fb » 1 day ago
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