Zur Abwechslung mal wieder zwei derbe Skatevideos
Hier mal zwei Skater die mich vom Stil her doch sehr Stark an good old Rodney Mullen erinnern.
Kilian Martin: A Skate Escalation
Joe Flemke: A Short Skate Film
Erst wenn MTV wieder Musik spielt
Ich sehe langsam Fortschritte – Schritte die ich selbst mache. Warum? Weil ich vor gefühlt drei Monaten irgendwann mal geschrieben habe, dass es hier demnächst wieder besser wird. Momentan quäle ich mich allerdings ein bisschen. Das ist extrem ärgerlich. Mein neues Theme habe ich auch schon vor langer Zeit ausgewählt und Ben kommt sich vermutlich auch etwas verarscht vor, weil er meinen neuen Header schon vor einigen Wochen fertiggestellt hat, aber hier noch nicht zu Gesicht bekommt.
Für meine neue Galerie bin ich meine 23.100 Bilder (kein Scherz) nochmal durchgegangen und habe diesmal nach anderen Kriterien aussortiert. Das musste sein, da auf den jetzigen Bildern in der Galerie jeweils unten rechts ein hässliches Copyright klebt. Das konnte ich nicht rückgängig machen. Da ich mich aber nach zahlreichen Entwürfen für eine neues Logo schließlich doch dagegen entschieden haben auch nur irgendwas in die Bilder einzufügen musste ich halt nochmal ran. Angefangen im Jahr 2003 – mittlerweile bin ich bei 2010 angekommen und genau hier wird es mindestens fünf neue Galerien mit wunderschönen Fotos zu bestaunen geben. So viel erstmal von meiner Seite.
Um dem Post hier noch etwas mehr Blogcharakter zu verleihen, sei noch kurz erwähnt, dass mir Franzi von nebenan (Frankenberg) gestern einen Schlaganfall-ähnlichen Schreck eingejagt hat.
Das ist meine heimliche Lieblingsbloggerin, nicht zuletzt weil sie aus dem idyllischen (?) Nordhessen kommt.
Ich lese bei ihr also folgendes:
Dann weise ich noch darauf hin, dass es eventuell auf diesem Blog in Zukunft etwas ruhiger zugeht. Ich möchte aufhören zu bloggen. Bloggen ist doof. Bloggen gefährdet die Gesundheit. Mein Image ist total beschädigt wegen der Scheiß Bloggerei. Niemand versteht, dass ich blogge. Der Mond ist voll und ich hab auch noch Durst.
Original zitiert inklusive dem Durchgestrichenen. Ich war wohl noch nicht ganz wach oder vielleicht auch schon wieder zu müde – sucht euch halt was aus, aber in jedem Fall ignorierte ich aus irgendeinem Grund diese durchgezogene Linie und war im ersten Moment weniger amüsiert als Mesut Özil beim [»] Torjubel gegen die Türkei. Zum Glück entsprach es dann ja auch doch nicht so ganz den Tatsachen, wie auch wenig später von ihr in den Kommentaren zu lesen war. Das hatte schon ein bisschen stuttgarter Geißler-Charakter. Es wird einen Baustopp geben!!! Oh Moment, nein doch nicht…
Der Appel also an dich liebe Franzi, falls du den Quatsch hier überhaupt ließt: Jag’ mir nie wieder so einen Schrecken ein und hör bitte niemals mit der Bloggerei auf und falls doch schreib wenigstens ein Buch und engagiere mich als Co-Autor ;)
Habe ich vielleicht etwas zu dick aufgetragen? Keine Ahnung, ich werde schon wieder Müde…
Ich schreibe wie… Charlotte Roche
Auf FAZ.net gibt es eine absolut sichere und unbestechliche Messmethode, mit der sich herausfinden lässt, welchen Schreibstil man an den Tag legt. Je länger der Text ist den man eingibt, desto zuverlässiger soll das Ganze funktionieren. Insgesamt habe ich vier Blogbeiträge von mir darein kopiert und jedes mal kam etwas anders dabei raus. Als ich schließlich meine LIFAD-Rezension dort einfügte musste ich doch schon etwas schmunzeln.
Ich komme also zu dem Ergebnis, dass es (zumindest bei mir) absolut unzuverlässig ist. Wer mag kann mir gerne das Gegenteil beweisen ;)
Blogparade: Blick aus dem Fenster
Ursprünglich darauf aufmerksam wurde ich im Blog von [»] Sumit.
Initiiert wurde es allerdings von [»] Nila. Dort findet ihr im Übrigen auch viele andere Blogger die an dieser Aktion teilgenommen haben.
Hier ist mein Beitrag:

Blauer Himmel, grüner Rasen und rote Tomaten :)
European Outdoor Film Tour – Trailer 10/11
Man it took some freakin’ BALLS, actually do this thing – that’s for sure!
Woran erkennt man, ob jemand ein Amokläufer ist?
Vor wenigen Tagen verschwand ein 16-jähriger aus seinem Elternhaus, mitten in der Nacht. Bereits wenig später stellte sich heraus, dass sein Wecker auf 2°° gestellt war und er eine “alte” Waffe bei sich trug.
Damit löste er einen Großeinsatz der Polizei aus, welche am Freitag damit begann das Umfeld in seinem Heimatort (Diemelstadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg) zu durchsuchen.
Die Schule von Wieland B. wurde geschlossen, auch wenn es keine weiteren Hinweise auf eine Gefahr gab. Selbst in umlegenden Schulen holten Eltern Ihre Kinder aus dem laufenden Unterricht aus Sorge vor einem eventuellen Amoklauf.
Selbiger war aber laut Volker König, seines Zeichens Polizeihauptkommissar aus Korbach, ausgeschlossen.
Eine Gefährdung anderer hielt die Polizei für unwahrscheinlich. „Er spielt keine gewaltverherrlichenden Computerspiele, er chattet nicht, es gibt auch keinen Abschiedsbrief – es passt nicht in die Geschichte Amok“, betonte König. Auch seien keine Anhaltspunkte für einen geplanten Selbstmord erkennbar.
Ich finde das eine Klischee-Reiterei, wie ich sie schon lange nicht mehr erlebt habe. Das würde rein objektiv betrachtet im Umkehrschluss bedeuten, dass man nur dann als potenzieller Amokläufer gilt, wenn man gewaltverherrlichende Computerspiele spielt, chattet und einen Abschiedsbrief verfasst hat – das ist Wahnsinn.
Obwohl Einsatzkräfte am Donnerstag bis in die Nacht mit einem Hubschrauber und sogar einer Wärmebildkamera auf der Suche waren, wurde der 16-Jährige erst am Sonntag gegen 12.30 Uhr nur etwa 500 Meter vom Wohnhaus entfernt tot aufgefunden. Die Obduktion bestätigt auch die Vermutung, dass dass er an einer Schussverletzung starb. Die Tatwaffe wurde neben ihm aufgefunden…
Im Übrigen vermute ich, dass Wieland B. die Hintergründe seines Freitods mit sich genommen hat und es wahrscheinlich niemals herauskommen wird, warum er sich zu diesem Schritt entschieden hat.
Meine Karääre
Wenn ich unterwegs bin habe ich meistens meine Bridge-Kamera (Canon SX20) mit am Start, egal wo. Meistens ergibt sich immer irgendwo ein spontaner Schnappschuss für das heimische Fotoalbum oder den Blog. Während ich also vor kurzem so durch mein Viertel lief, entdeckte ich interessante Buchstabenkombinationen an einer Metalltür zu einem offensichtlich verlassenem Gebäude. Während ich aus purer Langeweile Neugier den Kram so lese, entscheide ich mich anschließend das absolute Highlight fotografisch festzuhalten. Ist leider keine super Qualität, da ich meine Kamera zu Hause liegen las und somit mal das Handy herhalten musste.

Ich denke das ist bei diesem Bild auch gar nicht weiter tragisch. Die Schrift ist trotz allem noch recht gut lesbar denke ich.
Jana ist wie meine Karääre Den ich hab sehr viel Reingesteckt
Zwei Fragen schossen mir unweigerlich durch den Kopf. Wer ist Jana und was ist eine Karääre? Es dauert nicht lange und ich hatte mir zumindest letztere selbst beantwortet. Sicherlich sollte es sich hierbei um einen Auszug aus Pogen handeln. Das ist ein Song der deutschen Hip-Hop-Formation K.I.Z. aus Berlin. Dort heißt es:
(…) frisch rasiert, Mund voller Schweinemett / deine Mutter ist wie meine Karriere, ich hab’ sehr viel reingesteckt (…)
Dann macht es zumindest ein bisschen Sinn. Allerdings verfolgen mich weitere Fragen. Was hatte der Autor für eine Intention, stand er eventuell unter Zeitdruck? Warum ließ er die deutsche Rechtschreibung fast komplett außen vor?
Fragen über Fragen…
(Galileo Mystery ist informiert)
Gastbeitrag #4: Begeisterndes Zusammenspiel
Der folgende Artikel wurde nicht von n1Ls (auch bekannt als MacNippelson) verfasst.
Am 25.09.2010 flogen die Fetzen. Mit tobendem Applaus und einer ordentlichen Portion Vorfreude begrüßte Baunatals prall gefüllte Stadthalle Top-Entertainer Johann König und fieberte dessen aktuellem Bühnenprogramm „Total Bock auf Remmi Demmi“ entgegen.
„Wichtig ist, dass es dir gefällt!“, so die Mutter zu Johanns ausgewähltem Bühnenoutfit – ein knallgelbes Hemd, überzogen von einem dunkelbraunen Sakko aus weichem Kortstoff – welches der mittlerweile 38-jährige Comedian seinem angereisten Publikum stolz präsentierte. Königs Zusammenspiel von Mimik, Gestik und Betonung ist Grundlage für die wirkungsvolle Entfaltung seiner zahlreich ausgetüftelten Pointen. Oder anders: Johanns Witze sind größtenteils so schlecht, dass genau diese Eigenschaft – in Kombination mit den erwähnten Ausdrucksformen – die vom Publikum ersehnten Scherze wiederum spaßig gestaltet. „Was ist weiß und stört beim Essen? – Eine Lawine!“.
Während der Show präsentierte der von vielen Medien als depressive Stimmungskanone bezeichnete Künstler Geschichten bzw. Dialoge aus seinem Tagebuch, las des Öfteren saukomische Gedichte vor, diskutierte über die derzeit immer mehr an Beliebtheit gewinnende neue Sprache Denglisch und regte im Übrigen auch zum Nachdenken an – zumindest meine Wenigkeit. Dass dieses Nachdenken letzten Endes mit saftigen Geldbußen oder sonstigen Strafen enden könnte, sei zunächst einmal dahingestellt. Johann verriet seinen Zuschauern, dass es durchaus möglich sei, Bücher oder andere Sachmittel mit Hilfe des berühmten Kassenbons umzutauschen. Wer hätte das gedacht? Der Clou an der Sache jedoch: Zum Umtausch vorgesehene Gegenstände müssten gar nicht erst in die entsprechenden Geschäfte mitgenommen werden. Es reiche vollkommen aus, die beim Kauf erhaltene Quittung mitzubringen. Anschließend würde einfach dasselbe Produkt, welches sich im jetzigen Moment bereits im Besitz des Konsumenten befinde, erneut aus dem Regal entwendet und schnurstracks mit dem Bon zur Kasse geschlendert. Grandiose Idee. Read more >>
Vor einem Jahr
- 18.05.2011 Kein Beitrag :(
- Geekfrage: Hat hier jemand Erfahrungen mit dem Seagate BlackArmor 3TB NAS110 gemacht? Ein sehr solides Angebot für 159€ gefunden... » 1 day ago
- "Nun das sich der Vorhang der Nacht von der Bühne hebt, kann das Spiel beginnen, das uns vom Drama einer Kultur berichtet." » 2 days ago
- RT @janboehm: Mal Manfred Krug fragen, ob ich Facebook-Aktien zeichnen soll. » 2 days ago
Zufallszitat
Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit Hitler oder den Nazis dem Wert Eins an.
Mike Godwin
Godwin’s law


