13. Dezember 2010
Momentan habe ich absoluten Bock auf gar nichts und so verwundert es nicht, dass es hier momentan nicht wie gewohnt jeden Tag einen Artikel gibt. Daher ist es jetzt sicherlich keine Überraschung, dass die nächsten Zeilen nicht von mir stammen, sondern von einer anderen Seite.
Ich würde euch diesen Text aber nicht präsentieren, wenn ich nicht wüsste, dass es von der Brisanz her tendenziell eher im oberen Fünftel mitspielt.
Es geht im Übrigen nicht viel mehr um einen Bericht, als um einen Leserbrief, dessen Autor sich mal ein paar Gedanken zur öffentlichen Wetterberichterstattung gemacht hat.
Ich zitiere:
“Als aufmerksamer NDS-Leser und Fördermitglied wundere ich mich immer wieder, dass der Beitrag der öffentlichen Wetterberichterstattung zur gesteuerten Meinungsmache kaum erkannt wird.
In den letzten Wintern und auch diesem wieder werden vollkommen normale Winterverhältnisse in immer stärkerem Ausmaß als katastrophale Einflussfaktoren umgedeutet. Wer ein wenig älter ist, müsste sich eigentlich problemlos erinnern können, dass die letzten etwas strengeren Winter noch vor 20/30 Jahren der Normalfall waren. Und damals gab es weder auf den Autobahnen noch im Schienenverkehr oder bei der Versorgung entlegener Dörfer mit Strom größere Probleme. Es waren zu diesen Zeiten genügend Räumfahrzeuge einschließlich des sie bedienenden Personals, genug Streuvorräte und ausreichend beheizte Weichenanlagen sowie eine sorgfältig gewartete Strominfrastruktur vorhanden. Die Autobahnen waren, auch bei stärkstem Schneefall, innerhalb weniger Stunden geräumt und Ausfälle im Zugverkehr gab es praktisch keine. Im Rahmen der Privatisierwut und der gesteuerten Verknappung der Finanzmittel für die Öffentlichkeit (sprich den Großteil der Bevölkerung) wurde an diesen technischen Möglichkeiten immer mehr eingespart.
Es fällt heutzutage praktisch niemandem auf, dass die heftigen Folgen der Winterverhältnisse nicht dem Wetter zuzuschreiben sind, sondern der herbeigeführten Verschlechterung der Möglichkeiten damit umzugehen. Was mich besonders erschreckt ist, dass sogar die meisten Menschen, die älter sind als ich, dies nicht mehr bemerken, sondern die Märchen von Jahrhundertwintern aus den sogenannten Nachrichtensendungen einfach nur noch nachplappern und wohl selbst auch glauben.
Dies zeigt mir, wie weit der Propagandakrieg bereits gediehen ist. Selbst so etwas Alltägliches wie die Wetterberichterstattung steht vollständig im Dienst der Gleichschaltung der Masse.
Ich würde mich freuen, wenn dieser Aspekt auch ein wenig Beachtung in den Kommentaren der NDS fände. Denn gerade das Verhältnis der Menschen zum Wetter, von dem sie immer schon sehr weitgehend abhängig sind, wird heute zu Manipulationszwecken instrumentalisiert.”
Bildet euch eure eigene Meinung und hört auf damit sie bilden zu lassen kann ich dazu nur sagen…
Quelle: [»] http://www.nachdenkseiten.de/?p=7694
Schlagwörter: Politik, Winterzeit
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Stimmt schon ziemlich. Insbesondere die DB macht beim kleinsten Schneefall dicht und heute sind 4 Leute aus meiner Klasse nicht zum Unterricht erschienen weil eine Bahn ausgefallen ist. Beim anderen ist die Klimaanlage & Licht ausgefallen, die saßen 30 minuten im dunkeln und eisig kalten Wagon.
Herzlichen Glückwunsch
Dazu fällt mir folgendes immer wieder ein:
“Wie auch letztes Jahr, kam der Winter diesmal wieder völlig überraschend!”
Genau die Kommentare, die ich erwarte habe…
Es gibt halt doch noch aufmerksame Bürger ;)