RC Hubschrauber + Canon EOS 5D
Erst gestern habe ich geschrieben, dass ich mit einer EOS 5D von Canon den Tag vermutlich nur noch mit Filmen und Fotografieren verbringen würde. Nun habe ich tatsächlich ein Video gesehen, welches mich dazu bringt meine Wunschliste für den Weihnachtsmann um ein weiteres Spielzeug zu erweitern.
Der französische Fotograf Dominique Daher (www.domdaher.com) schießt Bilder aus der Luft, in dem er seine Kamera an einem ferngesteuerten Hubschrauber befestigt. Der Heli erlaubt es ihm aus äußert spektakulären Perspektiven zu fotografieren.
Da ergeben sich natürlich völlig neue Möglichkeiten. Mich würde das auch reizen, dass muss auch nicht unbedingt eine Kamera sein die auf dem Preisniveau eines Gebrauchtwagen liegt. Mit einer GoPro wäre ich da schon ziemlich zufrieden. Dann müsste sich nur noch einen Heli finden und ihr würdet alle ziemlich blöd aus der Wäsche gucken, wenn ich mir mein eigenes StreetView baue :D
Nordlichter in Norwegen
Mit einer Canon 5D Mark II (Preis bei Amazon ohne Objektiv derzeit günstige 1.975€) würde ich den Tag vermutlich nur noch mit Filmen und Fotografieren verbringen. Der Fotograf Terje Sorgjerd hat innerhalb einer Woche die Nordlichter in Norwegen mit 22.000 Bilder festgehalten und anschließend daraus dieses beeindruckende Video erstellt. Bei Temperaturen um die -25°C war das sicherlich kein Zuckerschlecken.
Wenn euch die Musik bekannt vorkommt habt ihr mit großer Wahrscheinlichkeit den Film Gladiator gesehen : )
Album-Tipp: Sum 41 – Screaming Bloody Murder
Es ist schon wieder Freitag und der geneigte Musikliebhaber weiß sicherlich, dass dies derzeit der Tag ist, an dem neue Alben auf dem Markt erscheinen. Heute beispielsweise die neue Scheibe von Sum 41 die den Titel Screaming Bloody Murder trägt.
Als erstes sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich von dieser Band noch nie bewusst ein komplettes Album gehört habe und mir spontan nur die Klassiker wie “Fat Lip”, “In Too Deep” oder “Still Waiting” einfallen. Zufällig erfuhr ich vom neuen Release und habe mir dann auf ein paar Tracks angehört. Von der gleichnamigen Single zum Album war ich so dermaßen begeistert, dass ich mir anschließend das komplette Album angehört habe und was soll ich sagen, ich war wirklich positiv überrascht. Jahrelang habe ich von denen nichts gehört und dann habe ich plötzlich einen Ohrwurm nach dem anderen.

Die komplette Tracklist ließt sich wie folgt:
01. Reason To Believe
02. Screaming Bloody Murder
03. Skumfuk
04. Time For You To Go
05. Jessica Kill
06. What Am I To Say
07. A Dark Road Out Of Hell
08. Sick Of Everyone
09. Happiness Machine
10. Over Now
11. Blood In My Eyes
12. Baby You Don’t Wanna Know
13. Back Where I Belong
14. Exit Song
Die unterstrichenen Songs stellen dabei meine persönlichen Favoriten da und das sind immerhin mehr als 50% des Albums. Damit möchte ich die anderen Tracks keinesfalls in den Schatten stellen, wobei auch zwei bis drei dabei sind, die mir nicht wirklich gefallen, aber diese acht sind es eben, bei denen ich dann gerne mal den Swag aufdrehe.
An dieser Stelle würde ich gerne ein YouTube-Video aus dem offiziellen Channel der Band einbetten, dort ließt sich allderdings folgendes:
“Sum 41 – Screaming Bloody Murder – UNOFFICIAL Video”
Dieses Video enthält Content von UMG. Es ist in deinem Land nicht verfügbar.
Da YouTube für viele eine billige Hure geworden ist, gibt es an der Stelle natürlich eine schicke alternative – die nennt sich Soundcloud. Dort liegen tatsächlich alle Lieder zum reinhören. Wer auf den obigen Link geklickt hat, hat das vielleicht schon festgestellt. Um den Beitrag nicht unnötig in die Länge zuziehen wie Hubba Bubba, präsentiere ich im folgenden zwei Klangbeispiele denen ich das Prädikat Sehr gut verleihen würde.
Jessica Kill
Screaming Bloody Murder
Fazit: Gelungenes Album auf dem man sich die ruhigen Tracks auch fast schon hätte sparen können, auch wenn es sicherlich gut in das Konzept als solches hineinpasst, was das Werk in sich abgeschlossen sehr stimmig wirken lässt.
Meine persönliche Wertung: 8,5/10
Surf-Video des Monats
Link-Tipps kommen gelegentlich auch über ICQ rein, das sieht dann in etwa so aus:
Sascha: hier, meister
Sascha: http://vimeo.com/20573952
Sascha: du bloggst doch über sowas
Sascha: dann nimm auch das
Nils: Geht klar!
Sascha: kannste ja so zitieren, lol
Nach wenigen Sekunden schon für sehr gut befunden.
Später habe ich das dann auch noch auf electru.de entdeckt. Verlinke ich mal, weil ich a) ein netter Typ bin und ich mir b) dort das Bild aus dem Video abgeholt habe. Faulheit siegt.
Der Sommer kann kommen (:
Japan [The Big Picture]
Bilder aus der Krisen-Region in Japan gibt es derzeit überall zu sehen. Sie sind allgegenwärtig, nicht nur in den Nachrichten. Das Ausmaß dieser Katastrophe ist für die meisten Menschen schlicht einfach unvorstellbar.
Gesicherte Informationen zur aktuellen Lage in bzw. und die Atomkraftwerke sind zudem rar gesät. Habe in den letzten Tagen vermehrt nebenbei mal n-tv & Co. laufen lassen, aber teilweise sagt da dann auch jeder Experte etwas anderes bzw. kommt zu einer anderen Einschätzung der Lage.
Bei The Big Picture auf boston.com gab es in den letzten Tagen bereits drei Bilderserien aus Japan, die ich hier zusammgefasst habe:
Massive earthquake hits Japan – The Big Picture – Boston.com [11.03.2011]
An der Ostküste Japans fand eines heftigsten Erdbeben der Geschichte statt und verzeichnete einen Wert von 8,9 auf der Richterskala. Das Beben löste einen Tsunami aus, der eine Höhe von fast neun Metern erreichte und Autos, Häuser und Boote wie Spielzeug mitriss. (47 Bilder)
Japan: earthquake aftermath – The Big Picture – Boston.com [13.03.2011]
Japan versucht durch die Überflutung eines Kernreaktors mit Meerwasser einen nuklearen Super-GAU abzuwenden. Städte entlang der Nordküste gleichen massiver Verwüstung und sind nicht mehr wieder zuerkennen. (44 Bilder)
Japan – Vast Devastation – The Big Picture – Boston.com [14.03.2011]
Die riesige Zerstörung durch das Erdbeben und den anschließenden Tsunami wird langsam sichtbar. Weiterhin wird versucht eine Kernschmelze zu verhindern.
Auch wenn es in diesem Kontext vielleicht etwas zynisch klingt, aber das beeindruckendste Bild ist für mich #24 – unglaublich. (51 Bilder)
Album-Tipp: Endgame – Rise Against
Lange habe ich auf dieses Album gewartet, heute ist es endlich soweit. Ich habe die Scheibe bis jetzt fast 3x durchgehört und bin mehr als begeistertet. Meine Erwartungen wurden absolut nicht enttäuscht. Ich könnte hier jetzt sicher eine super Rezension schreiben, habe aber bei laut.de eine gefunden von der ich fast so begeistertet bin wie vom Album selbst. Aus diesem Grund zitiere ich aus selbiger einfach mal:
Der quirlige Sänger und fast alleinige Autor des Materials schnappt sich erneut das Szepter des Aufrüttlers und Anprangerers. Ganz im Geiste der Urahnen Bad Religion donnert der Prediger aus Artlington Heights der retardierten Menschheit die ganze Misere ihres kümmerlichen Seins um die Ohren. Vom Zerfall New Orleans’ über aktuelle Kriege bis hin zur dauerhaften Umweltkrise spannt der 31-jährige ‘Angry Citizen’ seine textliche Weite. (…)
Trotz der beeindruckend cleveren Hitdichte stechen einige Tracks hervor. “Make It Stop” lullt als perfekt inszenierte – scheinbar harmlose – Stadion-Praline samt pathetischem Kinderchor ein. Zum Schocker-Kontrast bringt der gute Tim darin den tragischen Irrsinn militärischer Schlachtopfer in Verbindung mit dem nicht minder tödlichen Krieg der Kids in den Straßen der US-Ganglands. Hoffnungslos? (…)
“Satellite” erweist sich namensgetreu als echter Überflieger. An der Oberfläche perfekter Popsong, darunter subversiv lodernde Kampfansage an das finstere Establishment. “We stick to you game plans and party lines. But at night we’re conspiring by candlelight. We are the orphans of the American dream. So shine your light on me.” Zeit wird es anscheinend überall, wie man dieser Tage erlebt. (…)
Dennoch sind die zornig eleganten Rise Against derzeit in Amerika genau jene Band, die Green Day seit Jahren so verzweifelt sein wollen: Relevant!
Bei in-your-face.de kommt man zu einem ganz ähnlichen Fazit:
“Endgame” stellt für mich ein weiteres gelungenes Album in einer Diskografie, die sich sehen lassen kann, dar. Kaum einer anderen Band gelingt das, was RISE AGAINST in den letzten zwölf Jahren gelungen ist: Kein einziges wirklich schlechtes Album zu produzieren. GREEN DAY ist das beispielsweise nicht mal ansatzweise gelungen … und wo stehen die heute?
Ich schließe mich dem an und wer will kann sich hier die Single Help is on the way anhören:
Meine persönliche Wertung: 9,0/10
Foo Fighters: Rope
Für den Clip zum Song “White Limo” hatten die FOO FIGHTERS niemand geringeren als Lemmy Kilmister, seines Zeichens Sänger und Bassist von MOTÖRHEAD, für die Rolle als Chauffeur begeistern können. Im neuen Clip zur Single “Rope”, der heute seine Weltpremiere feierte, gibt man sich ein wenig konventioneller und präsentiert ein einfaches Performance-Video, das nachfolgend angeschaut werden kann.
Beide Songs stammen aus dem Album “Wasting Light”, das im April erscheinen wird und nach eigener Angabe der FOO FIGHTERS das härteste Werk der Bandgeschichte darstellen soll. (in-your-face.de)
Foo Fighters
Sehr angenehm. Vor allem das Gitarren-Outro am Ende. Musik genau nach meinem Gusto
Metallica – I Disappear
Verdammter Klassiker! Genau das richtige für diesen regnerischen Mittwochabend.
And i went, and i went, on down that road…
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Zufallszitat
Ich brauche mal Urlaub. Die Arbeit an der Theke ist echt anstrengend.
olli
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