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UNLIKE U-Trainwriting in Berlin [Komplette Doku im Stream]

Dez 8, 2011   //   by n1Ls   //   Entertainment  //  2 Comments

Vor wenigen Tagen hatte ich bereits auf nerdcore gelesen, dass die Macher des Graffiti-Films UNLIKE U selbigen komplett online gestellt haben, da sie Trouble mit der Berliner Verkehrsgesellschaft haben. Ich hatte dann überlegt die Doku hier zu zeigen, war mir aber unsicher, weil viele sicherlich denken, dass ich so etwas verherrliche. Das tue ich natürlich keines Falls und das war auch nicht die Intention der Macher. Menschen die über den Tellerrand hinausblicken und nicht nur von 12 bis Mittags denken, machen sich sowieso ihre eigene Meinung.
Ich habe UNLIKE U bereits Anfang des Jahres, relativ kurz nach Release, geschaut und war einfach nur komplett stoked. Der Film ist in jedem Fall sehr sehenswert, ob Trainwriting das auch ist muss jeder selbst entscheiden. Kurz noch zur Situation:

Ab jetzt stellen wir Euch hier die komplette Version von UNLIKE U zur Verfügung. Da wir sehr viel Zeit, Arbeit und Herzblut in diesen Film investiert haben, ist es uns ein Anliegen, dass auch jeder ihn sehen kann.
Sicherlich hat der eine oder andere mitbekommen, dass wir als Macher und Produzenten gerade juristisch um die weitere Verbreitung von UNLIKE U kämpfen müssen.
Die BVG hat auf Unterlassung der Verbreitung geklagt und bezieht sich dabei auf die im Film gezeigten Orte des Geschehens. Um zu verstehen, muss man sehen können – seht selbst!

Wer sich darüber hinaus für das Ganze interessiert, dem lege ich noch ein Interview mit den Machern ans Herz, welches mich letztendlich auch doch dazu bewegt hat diesen Artikel zu schreiben. Kurzer Auszug:

Geht es euch auch darum, mehr Verständnis für diese aggressive Kunstform bei der Allgemeinheit zu wecken?
Henrik: Was heißt Verständnis? Wir wollen nicht unbedingt, dass die Leute das gutheißen, aber ihnen schon näherbringen, dass Trainwriting eine Sache ist, bei der sich Leute mit einem Hang zum Extremen ausleben und dabei niemandem körperlich schaden. Natürlich verursachen sie einen gewissen Sachschaden, der nach unseren Recherchen allerdings auch oft höher dargestellt wird als er schlussendlich ist. Uns hat daran vor allem fasziniert, dass in der heutigen Zeit, wo sich alles nur noch ums schnelle Geld dreht, Trainwriting halt komplett davon losgelöst ist. Du verdienst damit kein Geld, im Gegenteil, du gibst welches aus, du investierst eine Menge Zeit und Aufwand und hast als einzigen Mehrwert davon einen gewissen Bekanntheitsgrad in einem kleinen, geschlossenen Kreis von Leuten. Damit haben wir uns im Film auch auseinandergesetzt, weil es für einen Außenstehenden überhaupt nicht zu verstehen ist, warum jemand das macht. Wir wollen den Leute näherbringen, dass ein Zug nicht einfach nur von ein paar 15jährigen aus Jux und Dollerei vollgemalt wird, sondern dass sich die Künstler schon was dabei denken.

UNLIKE U taucht ein, in eine Szene, die für Außenstehende schlichtweg nicht nachvoll-ziehbar ist. Es ist die Welt der Trainwriter, derjenigen Graffitikünstler also, die sich auf das Bemalen von S-und U-Bahnen spezialisiert haben. Extrem verdeckt. Extrem kriminell. Extrem verboten.

Musikvideos: Bliss n Eso, Volbeat, Beatsteaks, Peter Licht, Zebrahead, Amy Winehouse

Dez 7, 2011   //   by n1Ls   //   Entertainment  //  1 Comment

Unten erst mal das neue Video von Bliss n Eso zu Coastal Kids, welches mein Verlangen Australien mal zu bereisen deutlich steigen lässt. Danach folgen noch Videos von Volbeat, den Beatsteaks, Peter Licht und Zebreahead.
Das letzte Video ist ein Tribut von High 5 Collective an die kürzlich verstorbene Sängerin Amy Winehouse. Die Hauptrolle zu Me & Mr. Jones besetzt die rothaarige Faye Reagan, die man vielleicht schon mal in anderen Filmen gesehen hat…

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Linkschleuder #5

Dez 4, 2011   //   by n1Ls   //   Entertainment  //  No Comments

Für gute Timelapse Videos nehme ich mir gerne Zeit. Für sehr gute lasse ich auch mal alles stehen und liegen. Das hier ist so eins:

Nun aber weiter mit der heutigen Linkschleuder:

National Geographic Photo Contest 2011 | The Big Picture
Die Deadline war am 30. November und der Link kommt etwas verspätet, aber unbedingt angucken, wahnsinnige Bilder dabei! (Insgesamt 54)

BILD-Paparazzo kassiert doppelte Niederlage gegen Jörg Kachelmann | gulli.com
Der Paparazzo wollte Jörg nicht das gleiche Recht zugestehen, welches er sich bei seiner Arbeit beinahe tagtäglich herausnimmt

Product Placement von Müller Milchreis und Hasbro | kress.de
Interessanter Artikel über umstrittenes Product Placement in der aktuellen Stromberg-Staffel

Unrechtmäßiges Vorgehen der Polizei gegen Journalistinnen und Journalisten beim Castortransport | verdi.de
Mittlerweile sind wir in Deutschland schon so weit, dass die Polizei den Journalisten die Kameras und Speicherkarten wegnimmt. (via Fefe)

Auf der Penis-Kanone durch den Totendienstag | focus.de
Ich freue mich ja schon ein wenig auf den 9. Dezember…

neoParadise – BungaBunga Teil 1 (1.12.) | ZDFneo
Gute Unterhaltung im deutschen Fernsehen ist heutzutage rar geworden wie Dateiarchive. neoParadise ist natürlich kein Parade-Beispiel für kulturelles Fernsehen, aber ich für meinen Teil habe mich bei diesem Beitrag köstlich amüsiert. Einfach großartig was für schlechte Witze erzählt werden und wie dreckig Olli Schulz regelmäßig in die Kamera lacht.

Kamerawechsel

Dez 3, 2011   //   by n1Ls   //   Mein Leben  //  No Comments

Bewusst meine ersten Bilder geschossen habe ich mit einer knallroten, analogen Kamera die ich bei einem Gewinnspiel des örtlichen Kreditinstituts zum Weltspartag gewonnen hatte. Das dürfte genau genommen wahrscheinlich noch im letzten Jahrtausend gewesen sein. Als junger, naiver Lausbub erfasste allerdings auch mich ziemlich schnell der Hype um die Digital-Fotografie und ich kaufte mir tatsächlich eine Aiptek Pen Cam deren Auflösung schlechter war als die meiner heutigen Webcam. Auf Grund der kompakten Größe machte das knipsen aber durch aus Laune und es steckte eigentlich sowieso immer in meiner Tasche.

Als nächstes musste natürlich ein vernünftiger mp3-Player her. Jetzt fragt ihr euch was das mit fotografieren zu tun hat. Ganz einfach, die geniale Idee von Kodak ein portables Musikabspielgerät, eine Kamera und quasi einen Camcorder in einem Gerät zu vereinen. Kodak mc³ hieß das Teil. Für diesen genialen Namen haben die sicherlich tagelang (zugekifft) mit 20 Leuten am Konferenztisch gesessen…

Die Idee alles in einem Apparat zu haben gefiel mir so gut, dass diese Überlegung auch Auswirkungen auf die Wahl meines damaligen Mobiltelefons hatte. Im Jahre 2005 veröffentlichte Sony Ericcson eine sehr gelungene Symbiose zwischen Handy und mp3-Player, das W800i. Fortan machte ich meine Bilder mit den eingebauten 2Megapixeln. Für heutige Verhältnisse natürlich vollkommen lachhaft, doch ich war zufrieden und schaffte es mit einer Aufnahme sogar in die lokale Tagespresse.

Wie ein Immigrant gingen die Jahre ins Land und ich fotografierte ungefähr fünf Jahre lang mit diversen Funkfernsprechern. Hat man ja eh immer dabei, diese kleinen Alleskönner.
2010 hat mir das dann alles nicht mehr gereicht. Foto hier, Foto da ist ja ganz schön, aber ich wollte mehr und stoß stieß (Präteritum) immer mehr an meine Grenzen. Ich war mir sicher, dass es beim digitalen bleiben sollte aber schwankte lange zwischen einer normalen Kompaktkamera, einer Bridgekamera und einer digitalen Spiegelreflexkamera. Letztendlich wurde es eine Bridgekamera, genauer gesagt eine Canon PowerShot SX20 IS, welche Eigenschaften von Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras vereinigte.

Das Fotografieren mit dieser Kamera machte durchaus sehr viel Spaß und dank des ausklapp- und drehbarem Displays konnte man Aufnahmen aus den ungewöhnlichsten Winkeln mühelos umsetzen. Super war natürlich auch der 20-fach optische Zoom mit dem man sich teilweise schon wie ein Paparazzi vorkam. Das Einzige was mich aber immer mehr zu stören begann war das Rauschverhalten der Kamera, teilweise schon bei ISO 100 und ich begann zu überlegen, wie ich befriedigendere Ergebnisse erzielen könnte.

Ein Jahr und gute 5.000 Aufnahmen später entschloss ich mir eine digitale Spiegelreflexkamera zu gönnen. Ich blieb Canon treu und kaufte mir vor circa einem halben Jahr die Canon EOS 600D. Endlich war ich da angekommen, wo ich schon lange sein wollte. Endlich gab es Aufnahmen, mit denen ich zu 100% zufrieden war und es macht mir mittlerweile wieder Spaß mich auch mal mit dem theoretischen Teil auseinanderzusetzen. Seit dem versuche ich möglichst viel über Belichtung, Brennweiten, Blende & Co. zu lernen.

In diesem Blog könnt ihr mich also in Zukunft verstärkt dabei begleiten wie ich mich und hoffentlich auch die Leser mit neuen Aufnahmen beglücke.

Stay tuned.

Hagen Rether – Es interessiert uns nicht

Dez 1, 2011   //   by n1Ls   //   Macht  //  No Comments

(via)

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  • 22.05.2011 Kein Beitrag :(

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