Zwanzig Elf
Wer hier jetzt einen ausführlichen Jahresrückblick á la Günni Jauch mit sexuellen Ausschweifungen erwartet wird leider enttäuscht. Die letzten zwei Jahre habe ich das zwar gemacht, aber dieses Mal habe ich da kein Bock auf wie Heiner Lauterbach. Aus Sicht des Blogs waren es relativ ruhige Monate. Das ändert sich 2012. Vielleicht auch nicht. Vielleicht geht die Welt unter. Wer weiß das schon.
Andere können das besser. Obwohl es hier nicht um gut und schlecht geht. Für diesen Artikel der vom Inhalt her vergleichsweise auf der Schmalspur daher fährt hat mich Jakob inspiriert. Das es selbstverständlich auch anders geht zeigen unter anderem Franzi, Melanie & Ronny. Das muss erstmal reichen. Eventuell wird es für 2012 wieder mehr zu lesen geben. Eventuell nimmt mich der Emser ja mal mit auf Reisen, das wäre definitiv ein Highlight.
Und nun wünsche ich euch allen ein frohes Neues!
Ahoi.
Rammstein, 09.12.2011, Frankfurt – Der Versuch eines Konzertberichts
Ein Konzertbericht für Rammstein verfassen und Abwesenden zu versuchen die Stimmung rüberzubringen dürfte ähnlich schwer sein wie das Schreiben eines Fahrberichts über einen Bugatti Veyron.

2009 war ich bereits auf der LIFAD-Tour, ebenfalls in Frankfurt und man konnte daher schon ganz gut einschätzen was einen erwartet. Gut 90-minütiges warten vor der Festhalle bis zum Einlass, weitere zwei Stunden warten bis Vorband auftritt (Deathstars aus Schweden, gute 30 Minuten Spielzeit) und dann nochmal warten bis um 21°° Uhr das eigentliche Highlight des Abends beginnt.
Das alles ist schnell vergessen, wenn die Band zu brachialer Instrumentalmusik mit einer Fackel und unter anderem einer hessischen Fahne durch das Publikum auf eine kleine Bühne in der Mitte der Festhalle marschiert. Dort halten sie inne, bis die gefühlt 20 Meter lange, von der Bühnendecke herabgelassene Stahlbrücke sich mit der Haupttribüne verbindet, setzen ihren Marsch anschließend fort und vom Feuer begleitet kracht der Opener Sonne durch die Halle. Read more >>
Kamerawechsel
Bewusst meine ersten Bilder geschossen habe ich mit einer knallroten, analogen Kamera die ich bei einem Gewinnspiel des örtlichen Kreditinstituts zum Weltspartag gewonnen hatte. Das dürfte genau genommen wahrscheinlich noch im letzten Jahrtausend gewesen sein. Als junger, naiver Lausbub erfasste allerdings auch mich ziemlich schnell der Hype um die Digital-Fotografie und ich kaufte mir tatsächlich eine Aiptek Pen Cam deren Auflösung schlechter war als die meiner heutigen Webcam. Auf Grund der kompakten Größe machte das knipsen aber durch aus Laune und es steckte eigentlich sowieso immer in meiner Tasche.
Als nächstes musste natürlich ein vernünftiger mp3-Player her. Jetzt fragt ihr euch was das mit fotografieren zu tun hat. Ganz einfach, die geniale Idee von Kodak ein portables Musikabspielgerät, eine Kamera und quasi einen Camcorder in einem Gerät zu vereinen. Kodak mc³ hieß das Teil. Für diesen genialen Namen haben die sicherlich tagelang (zugekifft) mit 20 Leuten am Konferenztisch gesessen…
Die Idee alles in einem Apparat zu haben gefiel mir so gut, dass diese Überlegung auch Auswirkungen auf die Wahl meines damaligen Mobiltelefons hatte. Im Jahre 2005 veröffentlichte Sony Ericcson eine sehr gelungene Symbiose zwischen Handy und mp3-Player, das W800i. Fortan machte ich meine Bilder mit den eingebauten 2Megapixeln. Für heutige Verhältnisse natürlich vollkommen lachhaft, doch ich war zufrieden und schaffte es mit einer Aufnahme sogar in die lokale Tagespresse.
Wie ein Immigrant gingen die Jahre ins Land und ich fotografierte ungefähr fünf Jahre lang mit diversen Funkfernsprechern. Hat man ja eh immer dabei, diese kleinen Alleskönner.
2010 hat mir das dann alles nicht mehr gereicht. Foto hier, Foto da ist ja ganz schön, aber ich wollte mehr und stoß stieß (Präteritum) immer mehr an meine Grenzen. Ich war mir sicher, dass es beim digitalen bleiben sollte aber schwankte lange zwischen einer normalen Kompaktkamera, einer Bridgekamera und einer digitalen Spiegelreflexkamera. Letztendlich wurde es eine Bridgekamera, genauer gesagt eine Canon PowerShot SX20 IS, welche Eigenschaften von Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras vereinigte.
Das Fotografieren mit dieser Kamera machte durchaus sehr viel Spaß und dank des ausklapp- und drehbarem Displays konnte man Aufnahmen aus den ungewöhnlichsten Winkeln mühelos umsetzen. Super war natürlich auch der 20-fach optische Zoom mit dem man sich teilweise schon wie ein Paparazzi vorkam. Das Einzige was mich aber immer mehr zu stören begann war das Rauschverhalten der Kamera, teilweise schon bei ISO 100 und ich begann zu überlegen, wie ich befriedigendere Ergebnisse erzielen könnte.

Ein Jahr und gute 5.000 Aufnahmen später entschloss ich mir eine digitale Spiegelreflexkamera zu gönnen. Ich blieb Canon treu und kaufte mir vor circa einem halben Jahr die Canon EOS 600D. Endlich war ich da angekommen, wo ich schon lange sein wollte. Endlich gab es Aufnahmen, mit denen ich zu 100% zufrieden war und es macht mir mittlerweile wieder Spaß mich auch mal mit dem theoretischen Teil auseinanderzusetzen. Seit dem versuche ich möglichst viel über Belichtung, Brennweiten, Blende & Co. zu lernen.
In diesem Blog könnt ihr mich also in Zukunft verstärkt dabei begleiten wie ich mich und hoffentlich auch die Leser mit neuen Aufnahmen beglücke.
Stay tuned.
The Red Bulletin Mag
Redbull gehört sicherlich zu den coolsten Konzernen weltweit, weil sie aus dem Sponsoring im Sport bzw. Extremsportbereich einfach nicht mehr wegzudenken sind. Nicht umsonst habe ich hier fast schon regelmäßig Videos aus deren Channel am Start.
Umso cooler natürlich, dass die mittlerweile auch ihr eigenes Magazin herausbringen. Eine Zeit lang gab es das als kostenlosen Beileger in der FAZ und mittlerweile auch für ungefähr 3,50€ am Kiosk.

Jens von monostep.com war so freundlich und hat mal drei der Mags rausgehauen von denen ich jetzt hier zwei Stück liegen habe. Besten Dank nochmal an der Stelle!
Neben den Themen Action, Sport, Reisen, Kunst & Musik kommt aber auf jeden Fall die Fotografie auch nicht zu kurz. Habe jetzt beim ersten durchblättern schon einige sehr coole Aufnahmen entdeckt.
Ich lehne mich jetzt gemütlich zurück und schaue mir das mal im Detail an.
Was reimt sich auf Facebook?
Ich denke es fing damals alles mit studiVZ an. Seinerzeit war ich zwar auch mal im Lokalisten-Netzwerk unterwegs, aber der Account wurde nach aktiver Inaktivität wieder rasch gelöscht.
Ich war nie Freund des “größten deutschen Sozialen Netzwerkes” welches sich zudem in der Hand der Holtzbrinck AG befindet und mit Datenschutz vielleicht weniger am Hut hatte (hat?) als Gaddafi mit Weltfrieden.
Ich hatte nie den Drang mich da anzumelden, nicht mal aus Neugier. Regelmäßig wurde man von Freunden darauf angesprochen, sich da doch mal registrieren. Es dauerte, bis ich mich letztendlich irgendwann 2009 dann doch dazu entschloss.
Dazu gesellte sich wenig später ein Twitter-Account, den ich probehalber sogar mal mit studiVZ (nachfolgend sVZ genannt) vernetzte. Das machte ich aber relativ schnell wieder rückgängig, weil 90% der Freunde im sVZ weder Twitter benutzen noch kannten und ihnen der Sinn meiner Statusmeldungen oft im verborgenen Blieb wie Bernsteinzimmer.
Im sVZ wuchs die Zahl der “Freunde” relativ schnell in den dreistelligen Bereich und irgendwie war es ja auch praktisch. Es waren fast alle dort die man kannte, bzw. mit denen man regelmäßig Kontakt hatte, was die Kommunikation in vierlerlei Hinsicht wiederum vereinfachte. Soweit zur Kurz-Chronologie meiner Internetaktivitäten im Bezug auf soziale Netzwerke.
Irgendwann wurde dann Facebook immer populärer, bescherte sVZ rückläufige Userzahlen und plötzlich konnte man überall – wirklich überall – im Internet auf “gefällt mir” drücken. Was ich nebenbei bemerkt im realen Leben manchmal vermisse. Zum jetzigen Zeitpunkt haben es die VZ-Netzwerke im übrigen geschafft, ihre Besucherzahlen in den letzten 6 Monaten zu halbieren. Auch ich habe dazu beigetragen. » http://www.gulli.com/
Eine Zeit lang konnte ich mich dem Hype um den weiß-blauen Riesen erneut erfolgreich entziehen und meldete mich dann aber doch vor wenigen Monaten an. Meine Intention war diesmal aber offen gesagt eine ganz andere. Ich wollte mit Zugriffszahlen experimentieren und schauen, ob sich selbige dadurch nicht steigern lassen. Read more >>
Die Deutsche Bahn und Ich
Wenn man so wie ich die deutsche Bundesbahn pro Jahrzehnt weniger in Anspruch nimmt, als Michael Schuhmacher seinen Wohnsitz in Deutschland, dann kann das hier und da schon mal zu Problemen führen.
Die Planung war solide, warum sollte das auch nicht funktionieren? Mit dem Bus zum nächst größeren Bahnhof fahren und von dort direkt mit dem ICE nach Bremen. Dort etwas Equipment und ein PKW abholen und mit selbigen wieder die Heimreise antreten. Soweit so gut.
Montagmorgen pünktlicher als die Bahn selbst gewesen, in besagten Bus gestiegen und zum Bahnhof Kassel Wilhelmshöhe gefahren. Auch hier pünktlich angekommen und so wartete ich an Gleis Drölf Drei auf den Zug. Wenige Minuten später hielt dann auch einer direkt vor meinen Augen, allerdings war die Zugnummer auf der schicken LED-Anzeige am Wagonäußeren nicht kongruent mit der auf meinem Ticket. Ich war verunsichert, denn die Uhrzeit als auch das Gleis passten ja – wie sich später herausstellen sollte auch der Zug selbst.

Ich wartete weiterhin brav an Gleis Drei, jedoch kam mir das Ganze immer seltsamer vor und ich fragte den Typen neben mir, ob er auch auf dem Weg nach Bremen sei. Vom Typ her übrigens eher so der Hippie-Student mit Fokus auf dem naturwissenschaftlichen Bereich, da war ich mir sicher. Nach kurzem Smalltalk machte er sich auf den Weg zum Infopoint während ich versuchte telefonisch die Auskunft der Bahn zu erreichen. Bevor ich da jemanden in der Leitung hatte war er auch schon wieder zurück:
Student: Der Typ oben meint dein Zug wäre planmäßig abgefahren.
Ich: Ja wie?! Aber die Zugnummer…
Student: War wohl ein zweigeteilter Zug, der vordere Abteil vor dem du standest ist nach sonst wo gefahren, aber der hintere planmäßig nach Bremen.
Ich: Woher soll das denn jemand wissen, der weniger Zug fährt, als Inselbewohner auf Helgoland.
Student: Zeig mal dein Ticket her, ist das denn Zuggebunden? (…) Offensichtlich nicht. Fahr mit meinem Zug nach Hannover und steig da nach Bremen um, das sollte klappen.
Ich: Klingt nach einem super Plan, Hannibal.
Ich mich also in den nächsten Zug Richtung Hannover gesetzt während keine 20 Minuten später der Schaffner meine Fahrkarte sehen wollte: Read more >>
Regnerischer Mittwoch ist regnerisch
Ich weiß nicht was bei euch derzeit noch so vom Himmel kommt, aber hier regnet es feinste Tröpfchen…
Besten Dank an Marv für das lässige Bild.
Was ist los in Bad Wildungen?
Selten ist eine Antwort auf eine Frage so kurz und so präzise.

Nichts.
Es wird Zeit auszuwandern…
Vor einem Jahr
- Am 10.02.2011: Lies Extra 3 macht den Terror-Test (10.02.2011)
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- RT @EtienneToGo: So wahr! Eigentlich kannst du das Toast direkt wegschmeissen, wenn du es nicht sofort nach dem rausholen gebuttert hast. » 2 days ago
Zufallszitat
Willingen ist das Sin City von Nordhessen. Nur ohne Nutten und Kokain.
Franzi
indigoidian.de




