PacMan vernascht die Eintracht Frankfurt
Neulich in meiner Heimatstadt entdeckt:
Zwei Tage vor meinem, nämlich am 22. Mai, feierte die quirlig gelbe Spielfigur seinen 30. Geburtstag. Google spendierte hierzu ein spielbares Doodle.
Ob sich die Verantwortlichen hinter den obigen Bildern auch diesen Ehrentag zum Anlass nahmen ist mir bisher nicht bekannt.
Ebenfalls ist mir nicht bekannt, warum PacMan symbolisch die Eintracht Frankfurt verspeist. Welche Intention hatten die Autoren? Fragen über Fragen…
Jahre, Monate, Tage … oder doch nur Sekunden
Nun sind ungefähr 432.000 Sekunden vergangen, ohne das sich hier etwas getan hat. Das muss man sich einmal vorstellen…
Ich blogge aus Leidenschaft und weil es mir Spaß macht (…) und natürlich aus 23 anderen Gründen, aber manchmal fehlt einem halt einfach die Zeit. Damit wären wir auch schon direkt beim Thema. Gestern bin ich mal wieder ein Jahr älter geworden und wenn mich die Leute dann fragen wie ich mich jetzt fühle antworte ich gerne: „Wie mit 30!“
Was im Umkehrschluss vielleicht bedeuten würde, dass ich in acht Jahren behaupten kann, dass ich mich wie 22 fühle. Natürlich sage ich das nur zu meinem eigenem Amüsement und weil die Reaktionen überwiegend sehr witzig sind.
So etwas geht auch an mir meistens nicht ganz spurlos vorbei und ich komme etwas ins Grübeln. Nicht zu Letzt, weil sich in der jüngeren Vergangenheit Ereignisse im Freundeskreis zugetragen haben, die mir zumindest mal wieder vor Augen geführt haben, dass ich dankbar sein kein heute, hier & jetzt einigermaßen gesund und munter sitzen zu dürfen…
Zu erst wäre da mein guter Freund Christoph, der bei einem Überholvorgang mit seinem Motorrad am schönen Edersee ein entgegenkommendes Fahrzeug zu spät erblickte und dann nach starkem Abbremsen unfreiwillig bei gefühlten 77km/h den Asphalt küsste. Zum Glück wich ihm das Auto auf der anderen Fahrbahnseite noch aus.
Ansonsten wäre er wahrscheinlich nicht im Graben gelandet und den Besuch eine Woche später hätte ich ihm dann vermutlich nicht zu Hause abgestattet, sondern auf dem Friedhof.
Mittlerweile kann er schon wieder relativ gut ohne Krücken laufen und sogar Auto fahren. Für die Reha die für ihn derzeit ansteht wünsche ich ihm alles Gute!
Nicht ganz so dramatisch, aber dennoch sehr schmerzhaft erging es einem alten Kumpel beim lokalen Fussball-Derby in Bad Wildungen. Laut HNA grätschte der übermotivierte Florian Mitze in der 37. Spielminute Ronald Karges (gebürtiger Altwildunger) von hinten in die Beine. Dieses Foul gipfelte nicht nur in einer Schockstarre der Zuschauer (sein Bein brach nach außen weg), sondern auch in einer roten Karte und einer halbstündigen Versorgung durch den Notarzt, bevor er ins umliegende Krankenhaus gebracht wurde.
Auch er lief vor wenigen Tagen noch mit Krücken durch die Gegend und hatte zudem noch einiges an Platten und Schrauben im Fuß. Bleibt zu hoffen, dass auch für ihn die anschließende Reha eine gute Genesung bringt.
Dann traf es komplett unverhofft einen Schulkollegen von mir.
Wie jeden Morgen stand er auf, frühstückte und machte sich fertig. Kurz bevor er mit dem Auto losfahren wollte brach er allerdings zusammen. Die Ärzte sagten später es liegt ein Herzfehler vor. Mehr weiß ich bis dato leider auch noch nicht, wünsche aber auch ihm alles Gute. Und auch wenn Marcel ein sonst sehr fröhlicher Zeitgenosse ist, ist mit so was leider nun wirklich nicht zu spaßen.
Diese Geschichten bringen mich wieder auf ein ganz anderes Thema, nämlich die Tatsache das einem Menschen oft nur dann vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt wird, wenn er tot ist. (Vielleicht demnächst mal ein paar Zeilen dazu. Jetzt würde es sicherlich den Rahmen sprengen.)
So zu Letzt geschehen bei Ronnie James Dio, Sänger der gleichnamigen Band und u.a. auch ehemaliges Mitglied von Black Sabbath und ganz aktuell bei Slipknot Bassist Paul Gray. Beides großartige Musiker. Mögen sie in Frieden ruhen.
So etwas kann prinzipiell und salopp gesagt jedem passieren und in wenigen Sekunden verändert sich euer komplettes Leben.
Daher passt gut auf euch auf und lernt die schönen Momente mit all seinen Facetten zu genießen (:
Kasse weg, auf ein Neues
Etwas amüsiert las ich vor wenigen Wochen auf 112-magazin.de folgende Worte:
Nach einer Abi-Fete sind Unbekannte in die Festhalle am Schützenplatz eingebrochen und haben Geld gestohlen.
Ich kenne zwar die genaueren Umstände nicht und war an dem Abend aus Gründen auch nicht vor Ort, aber eigentlich ist das objektiv betrachtet erstmal ziemlich dumm gelaufen. Von vielen habe ich gehört, dass die Organisatoren auch selbst schuld sind. Wer lässt denn auch Geld im vierstelligen Bereich irgendwo unbewacht liegen. Nicht umsonst gibt es für so etwas bei Banken einen Nachttresor und ähnliches. Nun ja, das muss jeder selbst wissen, aber dann anschließend bitte nicht wundern, wenn sich jemand auf Bali einen schönen Urlaub mit der Kohle macht.
Zu dem wurde mir erzählt, dass nicht nur das Geld flöten gegangen ist, sondern wohl auch Personalausweise von Minderjährigen, die am Abend eingesammelt wurden. Also nach meinen Informationen sind dazu eigentlich nur Polizei & Co. befugt, daher gibt es dafür vermutlich auch nochmal ordentlich eine gepaddelt. Vielleicht lehne ich mich aber auch gerade zu weit aus dem Fenster, keine Ahnung. Ich wollt’s ja nur mal erwähnt haben.
Man hat sich nun für eine Schadensregulierungs-Abifete entschieden, ob dabei allerdings die verloren gegangenen Einnahmen wieder reingeholt werden können ist eher fraglich.
Dennoch wünsche ich viel Erfolg, leider ohne mich… ich bin in Kassel.
Skål!
Und die Blumenkönigin ist…
Wie ich vor wenigen Tagen bereits ankündigte, wollte ich hier mehr Lokalen Kram raushauen. Hat bis jetzt nicht so wirklich geklappt, aber ich hole das nach.
Ich hatte kürzlich ein amüsantes Gespräch im ICQ mit einem Kumpel, der folgenden Satz brachte:
Hoffentlich gewinnt die Waid, das ist ‘ne geile Dreckssau…
Damit wären wir auch schon direkt beim Thema – der Wahl zur Wildunger Blumenkönigin. Herr L. wird sich also freuen, denn Julia Waid hat tatsächlich gewonnen. Ob seine Beschreibung jetzt allerdings zu trifft, kann ich nicht beurteilen, dennoch gratuliere ich an dieser Stelle mal recht herzlich und ärgere mich zeitgleich, dass ich nicht anwesend war. Muss wohl recht amüsant gewesen sein.
Mir wurden nämlich brisante Informationen zugetragen, nach denen das Ganze ja nicht wirklich fair ab lief und so weiter und so fort, aber auch hierzu kann ich mich nicht wirklich äußern. Eine der Kandidatinnen lief sogar weinend von der Bühne. Die hatte sich das Drama Baby, Drama! von Bruce Darnell wohl zu sehr zu Herzen genommen…
Ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß in den nächsten vier Jahren mit Blumen im Haar.
Buddy sagt Prost.
Bad Wildungens next Blumenkönigin
Ich dachte mir, Nils, dachte ich, es wird mal wieder Zeit für Lokales und mehr Kommata in Einleitungssätzen. Beides ist machbar.
Wie die meisten vermutlich wissen, komme ich aus dem beschaulichen Bad Wildungen und wie vielleicht die Überschrift schon vermuten lässt, suchen wir eine neue Blumenkönigin.
Eigentlich würde ich jetzt gerne aus der Wikipedia zitieren, denn obwohl ich seit über 20 Jahren hier wohne und schon mal davon gehört habe, kann ich mit diesem Begriff nicht wirklich etwas anfangen.
Eigentlich lese ich auch selten die HNA, WLZ oder andere Lokalzeitungen, weil ich die wirklich wichtigen und relevanten Informationen sowieso aus anderen Quellen beziehe und es mich zu dem nicht interessiert, wer in irgendeinem Dorf (dessen Name ich zuvor noch nie gehört habe) Schützenkönig geworden ist… Doch zurück zum Thema.
Ich sitze also vor wenigen Tagen am Frühstückstisch und während ich mir Apfel- mit Orangensaft mische erblicke ich auf dem Titelblatt ein mir bekanntes Gesicht und darüber folgende Überschrift
Bad Wildungen sucht neue Blumenkönigin
Da denkt man sich auch erst mal nur WTF?!, schlägt Seite 22 auf und ließt dort weiter, während sich die Brötchen im Ofen weiterhin knusprig braun backen, was ich im Übrigen weitaus interessanter finde.
Anna Isabell Giesler, Annelie Schettler, Julia Waid, Michaela Nage und Rebbeca Tarnow möchten also tatsächlich ihre Stadt als Blumenkönigin repräsentieren.
Ich stelle mir das im ersten Moment wie folgt vor: gar nicht.
Nein wirklich, keine Ahnung. Ich habe absolut keinen Schimmer, welche Intention dahinter stecken soll und lese tatsächlich nach dem ersten Absatz weiter und endlich wird mir klar, was der Ganze Zinnober überhaupt soll, zumindest glaube ich das.
Im Artikel fallen die Worte Casting, Kandidatinnen, Jury, Catwalk… und ich werde das Gefühl nicht los, dass hier offensichtlich irgendjemand die letzten Donnerstage gegen 20:15 Uhr zu viel Pro Sieben geschaut hat.
Und tatsächlich. Volker Zimmermann: „Leider mussten Dieter Bohlen und Sylvie van der Vaart aus Termingründen absagen“.
Unser Bürgermeister ist ja ein absoluter Komiker. Das war mir bis dato gar nicht bewusst. Vielleicht hätte er seine Karriere doch lieber bei 7 Tage, 7 Köpfe starten sollen, anstatt in der FDP.
Die Damen mussten noch fünf Aufgaben erledigen, Blumen bestimmen, Fragen zu Wildungen beantworten und auf dem Catwalk laufen. Nach diesen absolut heftigen Competitions, die die von Heid Klums Show doppelt und dreifach in den Schatten stellen, blieben immerhin drei übrig. Ob die jetzt in den Recall kommen Read more >>
Der wohl vorerst letzte Abend im Irish Pub
So, nun ist es soweit. Der Laden ist vorerst dicht und Freitag hat man es nochmal ordentlich knallen lassen. Wie es weitergeht weiß bisher kaum jemand, aber ich halte euch auf dem Laufenden.
Ich kann nur hoffen, dass ich nicht das letzte Mal eine Biersäule auf dem Tisch stehen hatte. Es war ein schöner Abend.
Minimalismus schreibe ich in diesem Artikel absichtlich groß…
Abschlussrede á la Star Wars
Ich erinnere mich noch gut an den Tag, an dem ich mir mein Zeugnis für zwei Jahre Fachabitur abgeholt habe. Es gab insgesamt 3 oder 4 Abschlussklassen in diesem Jahrgang. Unter anderem im Schwerpunkt Gesundheit, Wirtschaft & Verwaltung und natürlich Wirtschaftsinformatik.
Wir waren damals also offensichtlich als Einzige so cool am Vorabend im Vorfeld ein Abschlussrede zu generieren. Ich setzte mich mit meinen Homies Peter “Partybär” P. und David “Kranich” P. zusammen und dabei kam folgendes Rum:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Am heutigen Abend endet für viele junge Menschen ein wichtiger Abschnitt in ihrem Leben. Wir werden hinaus geschickt in die Welt um ein erfolgreiches Leben zu führen, um eines Tages den Stolz zu empfinden den Sie hoffentlich heute für ihre Kinder empfinden. In diesen 2 Jahren haben wir großartiges geleistet und nun halten wir voller Freude und Ehrfurcht das Ergebnis der 2 jährigen Fachoberschule in unseren Händen.
Meine Damen und Herren ich bitte sie nochmals um einen Applaus für diese jungen Menschen.
Für uns war es meist eine amüsante und vor allem auch bildende Zeit, die dennoch des Öfteren auch durch schlechte Noten und langweiligen Unterricht getrübt wurde. Wir möchten Ihnen nun das Erlebte in einer kleinen facettenreichen und vor allem fantasievollen Geschichte näher bringen.
Star Wars
Am 5. September machten sich 31 kleine Jedis auf den Weg per Raumschiff um von Meister Yoda Bauer die Geheimnisse der Wirtschaftsinformatik zu erlernen. Nach einer langen Reise, angekommen auf Yoda Bauers Planeten “H-V-S” , standen sie vor ihm , sein prachtvolles grünes Golfer-Shirt ragte hervor und er sprach zu den jungen Jedis: Bei der Preisverleihung müsst ihr euch ganz hinten anstellen, es sei denn ihr könnt nicht nur Geige spielen
sondern wisst auch wie man Flöte spielen kann…. und der olympische Gedanke reicht einfach nicht mehr aus. Man muss sich fügen und ihm vertrauen, um die Mächte der Wirtschaftinformatik in sich zu spüren…
Das harte Training bei Meister Bauer forderte 5 Opfer im Laufe der Zeit…
Meister Bauers letzter Rat lautete: Meine jungen Jedis, nun verlasst ihr den Hafen der Wirtschaftinformatik, aber merkt euch eins: Verkauft euch niemals unter Wert!
Danach sandte er die jungen Jedis in die unendlichen Weiten der Wirtschaftsinformatik, um Prinzessin Schmidt-Degge zu finden und mit ihr und den Rebellen Han-Hochstrathe-Solo und Chu-Wehrhahn-Baka, die fiesen Bösewichte des Universums, zu besiegen…
Sie zogen los und fanden Prinzessin Schmidt-Degge, diese brachte einen neuen Thronfolger zur Welt, danach erlangte sie ihre volle Macht zurück und kämpfte für die Rebellen… an ihrer Seite der ach so mutige Han-Hochstrathe-Solo der mit seinem Sprachtalent jeden Bösewicht über den Tisch ziehen konnte… und sein lockiger Kompane Chu-Wehrhan-Baka, der immer noch feuchtfröhlich den Aufstieg seines Vereins St. Pauli feierte.
Gemeinsam machten sich die 3 mit den Jedis auf die Reise, den bösen Darth Hohmann und seinen Kommandanten Heinemann zu besiegen, um das Universum der Wirtschaftsinformatik von den Fieslingen zu befreien, damit die Ciscoreaner, unter der Führung des Leet-Haxxors Hr. Hain wieder das Tageslicht erblicken können.
In den Jedis kamen Zweifel auf, entsprach die Lehre tatsächlich ihren Vorstellungen? Sie machten sich auf zu ihren Gelehrten und erkundigten sich. Han-Hochstrathe-Solo sprach zu ihnen: Ihr macht hier kein Fachabitur, ihr macht hier eine hohe Schulreife. Darth Hohmann verspottete einst die Lehre der Jedis als Fachoberschule für Floristik und Kräuterkunde, aber Meister Bauer erwiderte diese Aussage, mit den weisen Worten, dass dies keine flachbrüstige Veranstaltung des Arbeitsamtes sei.
Die Truppe der Rebellen schlich sich auf den Todesstern um Darth Hohmann und seinen Kommandanten Heinemann zu besiegen… einige von ihnen wurden erwischt, bei dem Versuch eine Sprachbarriere zu knacken, die Han-Hochstrathe-Solo nur mit 98% bewältigte und daraufhin kamen sie in Haft. Dort trafen sie die Rebellinnen Karger und Grell die versuchten mit Hilfe ihrer mathematischen und chemischen Kenntnissen aus der Zelle zu entkommen…
Es blieben 5 tapfere junge Jedis über, die Darth Hohmann und seinem Kommandanten gegenüberstanden. Sie kämpften entschlossen und mutig aber es reichte nicht. Als sie alle am Boden lagen und Darth Hohmann auf sie zu kam, sahen sie dem Tode ins Auge.
Doch da, wie ein Blitz, hüpfte etwas grünes vor sie und stellte sich dem Bösen in den Weg, es war Yoda Bauer, er hatte gespürt das seine Jungen Padawane in Not waren und flog mit seinem AC/DC-Fighter durch das Universum um ihnen zu helfen.
Es war ein harter Kampf doch im Endeffekt und schlicht und ergreifend siegte das Gute mit Yoda Bauer an der Seite über Darth Hohmann und seine Kameraden.
Ein neues Zeitalter brach an, die Ciscoreaner kamen wieder ans Tageslicht und Leet-Haxxor Hain führte sein Volk in eine glorreiche Zukunft…
Prinzessin Schmidt-Degge und Han-Hochstrathe-Solo gründeten eine glückliche Familie , Chu-Wehrhan-Baka sorgte dafür, dass sein prachtvolles Haar auch in Zukunft so glänzte und perfekt lag.
In der Rebellin Karger wächst ein neuer Widerstandskämpfer oder ist es doch ein neuer Gegner?
Meister Yoda Bauer kehrte zurück auf seinen Planeten und ahnte Böses für die Zukunft… er fragte sich, wie viele Preisverleihungen er wohl noch abhalten müsse, damit das Böse im Universum der Wirtschaftsinformatik endlich besiegt sei?
Dies war ein Einblick in unsere Schulzeit, nun möchten wir unseren Gelehrten für diese erlebnisreiche Zeit danken und ihnen ein paar Präsente überreichen.
(Vorgelesene Namen einiger Lehrer)
Ein besonderer Dank gilt hierbei unserem Klassenlehrer, Führer, Freund, Vaterfigur und Vorbild, der uns stets mit Rat und Tat zur Seite stand.
Liebe Eltern und lieber Schüler, einen großen Applaus für Wilhelm Bauer!
Es gab Standing Ovations und die Schüler aus den anderen Klassen haben nur blöd geguckt, weil natürlich außer ein paar Geschenken für Lehrkräfte keine Reden vorbereitet waren…
Im Nachhinein hätte ich es vielleicht nur noch etwas kritischer gestalteten können. Ansonsten natürlich premium.
Ich wollte doch nur mal meine Ruhe haben
Ja, ich habe das Schreiben vernachlässigt – zumindest hier. Ich habe mich in den letzten Tagen schöneren Dingen gewidmet. Eine Woche Urlaub, welche allerdings zurückblickend irgendwie nicht wirklich erholsam war. Wird vielleicht im Sommer auf eine der kanarischen Inseln nachgeholt.
Was soll ich euch mit langweiligen familiären Geschichten rund um Ostern langweilen. Man saß lange herum und hat viel zu viel gegessen. Das reicht mir mit Weihnachten und den ganzen Feiertagen eigentlich ein mal im Jahr, aber was will man machen. Lammfilet ist Lammfilet und Hunger bleibt Hunger.
Amüsant war maximal mein Besuch im Schwimmbad am letzten Wochenende. Das es voll werden würde war mir von vorn herein klar, aber so voll… meine Güte. Ich will meine Ruhe haben und wenn ich nicht gerade die Kondition im Schwimmerbecken vorantreiben will, sondern gepflegt chillen mag begebe ich mich logischerweise ins Ruhebecken. Könnt ihr das lesen im ersten Teil des Wortes? RUHE! Für die Freizeit-Schweden unter euch: Låt mig vara!
Ich kann einfach nicht entspannen wenn einen Meter neben mir der kleine Kevin vom Beckenrand springt, Jacqueline mit Gummireifen um sich wirft und sich auch sonst der Lautstärkepegel langsam dem des Frankfurter Flughafens angleicht, zumindest gefühlt. Auf dem Schild steht gottverdammtnochmal RUHEBECKEN. Nicht in Times New Roman oder Helvetica, aber doch zumindest für jeden lesbar. Kleine Kinder können vielleicht nicht lesen, allerdings sind dafür ja auch die Eltern zuständig.
Hätte ich früher in dem Alter in solchen Bereichen auch nur ein Laut über 20 dB von mir gegeben oder sonstigen Unfug gemacht hätte mein Vater aber wahrscheinlich sowas von dermaßen eine Reise verteilt, dass mir Hören und Sehen vergangen wäre. Dazu ist es aber nie gekommen, weil ich gute Erziehung genossen habe und ein Braver Junge war/bin.
Laut einer britischen Umfrage, sind Deutsche die hässlichsten. Nur mal kurz diese Überschrift in den Raum geworfen, den Rest kann man sich ja denken…
Ach und dann war da noch dieser kleine freche Lausbub, der nicht auf seine Mutter hören wollte und das Ganze sich in etwa so anhörte:
Das war eigentlich so mein persönliches Highlight an diesem Tag. Mal abgesehen davon, dass ich gezwungenermaßen mitbekam, wie sich zwei Freundinnen über die Quantität des Fußnägellackierens unterhielten. Die eine der beiden braucht dafür tatsächlich 2 1/2 Stunden und macht das so 3-4 mal die Woche.
Selbst wenn man sich beeilt, ist man in einer Umkleidekabine für wenige Minuten gefangen und dem ausgesetzt, was nebenan so lautstark geplaudert wird. Beim nächsten Mal werde ich lautstark Scooter aufdrehen. Hoffentlich bleiben mir solche unnötigen Informationen dann erspart.
Danke fürs Lesen.
Am Samstag knallts
Zumindest versucht uns das Plaket der Latino-Booom!-Party mit einer
abgedruckten Bombe inklusive brennender Zündschnur dieses zu suggerieren.
Mit Latin House, Raggaeton, Axé, Samba, Salsa, Merenque, Bachata und Latins Hits wiederspricht dieses Event eigentlich von vorn herein gegen meinen persönlichen Musikgeschmack, aber es gibt einige Gründe warum ich vermutlich dennoch reinschneien werde.
Carlos, der DJ und einer der Hauptorganisatoren, ist ein guter Kumpel von mir und als ich ihm beim mixen und zusammenstellen der Playlist für den Abend mal über die Schulter schauen durfte, stellte ich erleichtert fest, dass wohl auch Tracks gespielt werden, die sich in keines der oben genannten Genres einreihen.
Zum anderen ist die Location eigentlich recht cool und es ist Samstagabend. Die Partymöglichkeiten in Bad Wildungen selbst sind da mittlerweile doch schon recht stark eingeschränkt.
Ich lasse mich einfach mal überraschen und berichte eventuell am nächsten Tag.
Vor einem Jahr
- 23.05.2011 Kein Beitrag :(
- "Sorry, but Messages is temporarily unavailable. Please try again in a few minutes." - Endlich kann man fragen: Wie reagiert der Dax? #fb » 1 day ago
- Wurde soeben ernsthaft nach meinem Ausweis gefragt. - Konsequenz: Bart wachsen lassen und mit dem Trinken und Rauchen anfangen. » 4 days ago
- Geekfrage: Hat hier jemand Erfahrungen mit dem Seagate BlackArmor 3TB NAS110 gemacht? Ein sehr solides Angebot für 159€ gefunden... » 1 week ago
Zufallszitat
Und wieder zahlt das konservative sandwichschwere Portfolio dem hungrigen Investor eine Dividende!
Dr. Zoidberg
Futurama











