Tag: Essen
Notfünfer
von n1Ls am Donnerstag, 12. August 2010, gespeichert unter Mein Blog
Ihr kennt das bestimmt – mit dem Auto unterwegs und das Portemonnaie den Geldbeutel daheim liegen gelassen. Mir erneut so passiert am gestrigen Abend. Ich befand mich auf dem Rückweg vom Training und mich überfiel ein so dermaßen großes Hungergefühl, dass ich mindestens so viel hätte Essen können wie Obelix in der 6. Prüfung im Film Asterix erobert Rom.
Erster Gedanke: Sich beim Italiener seines Vertrauens nen schönen gemischten Salat mit ‘ner klassischen Pizza Prosciutto abholen.
Der Gedanke wird einem natürlich schneller zerstört als die Englische Abwehr bei der diesjährigen WM, wenn man halt feststellt, dass man kein Geld am Start hat. Dammit! Ärgerlich…
Die Lösung des Problems ist so simpel wie genial. Mit einem flotten 5-Euro-Schein die Karre von innen quasi finanziell pimpen wie X to the Z (Xzibit) sagen würde. Irgendwo im Handschuhfach Schrägstrich CD-Case verstauen und die Sache hat sich.
Vielleicht auch einem Zehner, da bin ich mir noch nicht ganz einig. Hauptsache nicht ohne ein wenig Bares unterwegs, wenn man alles andere daheim vergessen hat.
Letztendlich gab es dann übrigens noch eine große Portion Pasta mit Bröseln welche meinen Hunger zufrieden stellte.
P.S.: Kennt eigentlich noch jemand die Notfünfer Story von Erkan und Stefan?
Unsinniges Faktenwissen – Stöcker(n)
von n1Ls am Freitag, 7. Mai 2010, gespeichert unter Entertainment
„Die Bastard- oder Holzmakrele (Trachurus trachurus), auch Stöcker genannt, ist ein Meeresfisch der an den Küsten des nordwestlichen Atlantik von Norwegen bis Südafrika, sowie im Mittelmeer vorkommt. An der Küste des südlichen Afrika kommt die Bastardmakrele bis zur Höhe von Maputo vor und erreicht damit auch den äußersten südwestlichen Indischen Ozean.“
Nun wisst ihr dank Wikipedia schon mal was ein Stöcker ist, nämlich eine Bastardmakrele. Geschmacklich kann ich dazu leider keine Infos bieten, denn ich habe mir bisher weder eine geangelt, noch in die Pfanne gehauen.
Lustiger wird es jetzt noch, wenn man folgenden Begriff in die Suche der Online-Enzyklopädie eintippt: Stöckern.
Stöckern ist ein alter Brauch aus dem Oldenburger Münsterland zur Trauung (der „grünen Hochzeit“). Am Tag nach der grünen Hochzeit fahren die Nachbarn des Bräutigams zu den Brauteltern und holen dort Sackschürze, Milchschemel und einen Hahn ab.
Dabei wird getrunken und gefeiert als Dank für die Mithilfe der Nachbarn bei der Hochzeit (Essen kochen, Ausschenken, etc.) Die Nachbarn ziehen mit diesen Utensilien feiernd Richtung Brautpaar. Aus alten Erzählungen erfährt man, dass der Hahn ebenfalls mit Alkohol versorgt wird, bis er nicht mehr laufen kann.
Man beachte den letzten Satz.
Der arme Hahn!
Möchte man sich weiter in die Materie einarbeiten und sucht bei Google nach einem betrunkenen Hahn finden sich eigentlich nur Meldungen über folgende News:
Betrunkener lässt Hahn offen: Wohnung überschwemmt
Hat jetzt mit Stöckern im eigentlichen Sinne leider nicht mehr wirklich viel zu tun, aber was soll’s…
?
Das Wort zum Sonntag
von n1Ls am Sonntag, 25. April 2010, gespeichert unter Mein Leben
Einige Blätter wurden vom Tageskalender gerissen ohne das sich hier etwas getan hat. Zuletzt am Anfang der Kalenderwoche 16 – heute ist Sonntag.
Was ist da los?
Keine Ahnung, woher soll ich das denn wissen. Vielleicht beschäftige ich ja auch einen Ghostwriter und schreibe hier selten überhaupt etwas selbst. Wer weiß, ob diese Zeilen überhaupt von mir stammen. Aber Schluss mit den Spekulationen, ich bin zurück… und das obwohl ich ja nie wirklich weg war. Allerdings kommen mir die wenigen Tage ohne aktuellen Inhalt auf dieser Seite etwas merkwürdig vor. So sehe ich also meistens zu und bemühe mich mindestens einmal am Tag was rauszuhauen und wenn ich schon nichts interessantes zu erzählen habe, dann fülle ich die vermeintlichen Lücken wenigstens mit unterhaltsamen Videos oder Comics. Ja, so ist das. Ich schweife ab…
Gerne würde ich die zum Beginn gestellte Frage beantworten. Das ist ganz einfach, es war nämlich so gut wie nichts los. Simple und kurze Erklärung. Gelegentlich abends trainieren gewesen, sogar endlich mal wieder gejoggt, mein verdrecktes Auto sauber gemacht, das neue Dendemann Album Vom Vintage verweht komplett durchgehört, Colin McRae: DiRT 2 gezockt und den zweiten Teil von The Descent geschaut.
Andere Leute saßen in Kuala Lumpur am Flughafen fest und haben vermutlich wesentlich mehr erlebt als ich, aber tauschen möchte man natürlich trotzdem nicht. Ich schaue mir lieber coole Bilder vom Vulkan an und freue mich, dass ich in der Zeit keine gebuchten Flügge hatte.
Witziges Detail zum Ende. Exakt heute vor einem Jahr habe ich das erste Mal im Jahre 2009 gegrillt. Dreihundertfünfundsechzig Tage später das gleiche Spektakel für das aktuelle Jahr. Lecker wars :)
Ich hoffe die nächste Woche wird spannender. Ach und bevor ich das vergesse, mein T-Shirt von 3Dsupply ist gestern angekommen. Bilder gibts später.
Gastbeitrag #2: Der Ofen war kaputt
von Gastautor am Samstag, 20. März 2010, gespeichert unter Mein Leben
Warnung:
Der folgende Artikel wurde nicht von n1Ls (auch bekannt als Herr Nippels) verfasst
und sollte daher bei psychischen Anomalien nicht gelesen werden.
Alle Personen und Ereignisse im folgenden Beitrag sind gänzlich frei erfunden.
Lassen sich dennoch Parallelen finden, so sind diese rein zufälliger Natur.
Die aktuelle Umfrage auf diesem Blog zeigt es ja mehr als deutlich. Hier soll mehr von extern rein und extern bin heute mal ich. Nennt mich einfach Pedro. Ein Schreiberling erster Güte, der seine Anfänge als freier Journalist und Redakteur original bei der New York Post gemacht hat. Ihr merkt vielleicht schon, ich neige gelegentlich zur Überspannung. Das kommt vielleicht von meinem Hobby, dem Bogenschießen. Eine rein spekulative Vermutung .
Jetzt aber mal Tacheles Leute. Inhaltlich fange ich mit meiner Story, die ich euch gerne musikuntermalt präsentieren möchte, beim gestrigen Abend an. (Für die musikalische Untermalung müsst ihr natürlich selbst sorgen.) Es war Freitagabend und der Autor dieses wunderbaren Blogs machte sich mit seinem Kollegen, dem Schienenfahrer, auf den Weg in den örtlichen Irish Pub. Korrekterweise müsste man jetzt noch schreiben, dass sie sich haben fahren lassen, aber erstens bin ich nicht so detailverliebt und zweitens interessiert das absolut niemanden. Dekadenz am Rande.
Aus meiner Sicht war der Laden gut gefüllt, was wohl größtenteils an den Abiturienten lag, die dank niedergeschriebener Klausuren in Feierlaune waren. Ein ungewohntes Bild im Pub, zugleich auch ein sehr erfreuliches, denn so prall ist der Laden nicht immer. Ihr solltet es euch auf jeden Fall gut einprägen, dieses Bild. Diese Taverne wird demnächst ihre Pforten schließen und dann ist es vorbei mit dem Ausschank von Jim Beam, Jägermeister, Southern Comfort, Baileys, Sambuca, Bacardi, Tequila oder auch Milch zu Musik von Rage Against The Machine, den Dropkick Murphys, AC/DC, Nirvana oder Flogging Molly. Aber dazu wird bestimmt der Nils demnächst noch was schreiben.
Zurück zur eigentlichen Thematik. Unsere beiden Protagonisten machten es sich also bequem und bestellen eine Biersäule. Die Menge ist mir unbekannt, aber wie gesagt, ich bin halt nicht besonders detailverliebt. Darum geht es ja auch gar nicht. Es geht viel mehr um zwei junge Kameraden, die sich nach einer harten Woche einfach mal ein Bier verdient haben. Nichts wofür man sich rechtfertigen müsste. Ich nasche schließlich selbst gerne am Gerstensaft.
Ihr habt euch sicherlich gefragt, was es mit der Überschrift auf sich hat. Wer bis hier hin noch nicht weinend das Browser-Fenster geschlossen hat, soll mit knallharten Fakten belohnt werden. Es ist zudem völlig normal, dass man in solch einem Umfeld schon mal den Hunger verspürt und für solche Situationen hat der Wirt in seiner Karte mit ofenfrischen Baguettes oder Chicken Wings auch eigentlich ganz gut vorgesorgt. Was die beiden allerdings nicht ahnten – gut kombiniert Sherlock Holmes! – der Ofen war kaputt.
Leicht entnervt und mit hungrigem Magen wusste man sich allerdings rasch zu helfen und wählte kurzerhand die Nummer vom Lieferservice der Pizzeria Pronto. Die sind neben dem guten Geschmack vor allem dafür bekannt bis Mitternacht zu liefern und deren Namen war wohl auch Programm, denn nach knappen 10 Minuten stand auch schon jemand von denen im Laden. Der Bote, nennen wir ihn Costa Gonzales, bekam sein Geld und die beiden Feinschmecker einen Salat und eine Pizza. Der Wirt war allerdings not amused, aber man klärte das Ganze recht schnell mit einem “Meister, dein Ofen ist kaputt, was hätten wir denn machen sollen?! Nichts für ungut…” ab und ließ es sich schmecken.
So eine leckere Spätmahlzeit macht natürlich durstig, also dauerte es nicht lange, bis erneut etwas Flüssiges auf dem kreisrunden Tisch stand. Diesmal in Form eines Pitchers. Für die Kulturlegastheniker unter euch: dabei handelt es sich um eine Art großen Krug, das Fassungsvermögen variiert gelegentlich, sollte sich aber original auf 1,89 Litern belaufen.
Man blickte irgendwann in leere Gläser und auf eine Uhr die offensichtlich keine Gnade kannte. Es war bereits jenseits der Eins und man fing so langsam aber sicher an sich Gedanken über den Heimweg zu machen. Marvin zauberte in einem Moment absoluter Gedankenlosigkeit einen Ass aus seinem Ärmel oder genauer gesagt holte er sein Telefon aus der Tasche und begann einen alles entscheidenden Anruf. Es dauerte zwar eine gute halbe Stunde, aber anschließend stand den beiden ein gratis Taxi zu Verfügung. Ich habe absolut keinen blassen Schimmer wie sie das schon wieder angestellt haben…
Die Sache mit dem Mozzarella…
von n1Ls am Montag, 15. März 2010, gespeichert unter Mein Leben
Eigentlich wollte ich heute meine Blogansage schreiben, mal kurz anreißen was es hier so alles neues gibt, aber nein, iznich, bzw. war nicht.
Was war los?
Ich kam relativ spontan einer Einladung in den Kellerwald nach und hatte dadurch einen entsprechend straffen Zeitplan. So was kann ich eigentlich gar nicht leiden, da ich ja eher so der lockere Typ bin. Lies sich allerdings nicht vermeiden. Ausnahmen bestätigen eben die Regel.
Gegen Mittag also daheim angekommen, den Hunger gestillt und circa 1 1/2 Stunden später das Training vom Abend schon mal zeitlich vorgezogen.
Da es Lasagne geben sollte, musste ich natürlich vorher auch noch einige Einkäufe erledigen. Gut, einige ist an dieser Stelle vielleicht etwas übertrieben, da es nur zwei Packungen Mozzarella waren, aber ich hielt mich dafür gefühlte 20 Minuten im Supermark auf.
Ich habe auch meistens Zeit, wenn ich einkaufen gehe und wenn ich dann mal mal mit nur einer Packung Erdnüsse an der Kasse stehe, verneine ich meistens die Frage von Leuten vor mir in der Reihe, ob ich denn nicht vorbei möchte – ihr kennt das ja.
Heute hätte ich mich zum ersten Mal darüber gefreut, wenn mir jemand einen Platz weiter vorne in der Schlange angeboten hätte. Ich hatte ja schließlich nur 2 Packungen Mozzarella. Aber nein, dann wird natürlich direkt vor meiner Nase erstmal der komplette Wochenendeinkauf erledigt, mehrfach. Und natürlich zahlt dann auch noch jemand mit Karte und gibt zwei mal die PIN falsch ein. Ich habe mich dann wieder in mein Auto gesetzt und bin lautstark mit C.O.B. weitergefahren. Das tat gut…
Mit minimaler Verspätung bei der Gastgeberin reingeschneit köchelte es auch schon fleißig auf dem Herd, während vor meinen Augen auch schließlich der Mozzarella on top der Lasagne seine Bestimmung finden sollte.
Köstlich kann ich euch sagen und selbstverständlich habe ich ordentlich zugelangt, was mich nicht davon abhalten sollte später meinen Gaumen mit absolut scharfen Chili-Chips und getrockneter Wassermelone zu verwöhnen. Verwöhnen ist vielleicht etwas übertrieben, denn letzteres war zwar lecker, aber extrem süß und an den Chili-Chips hatte man auch Minuten nach Verzehr seinen Spaß.
Kulinarisch gelungener Abend und auch sonst recht witzig, weil man sich natürlich einiges zu erzählen hat, wenn man sich ein gefühltes halbes Jahr nicht gesehen hat.
Die Sache mit dem Steakhaus steht allerdings noch aus…
In diesem Sinne; gute Nacht!
Hallo Alice Schwarzer, oder: der Schniblo Song
von n1Ls am Sonntag, 14. März 2010, gespeichert unter Entertainment
Liquit Walker & Peilerman präsentieren:
Geniale Idee, fetter Beat, gelungene Umsetzung.
Der 14. März, bzw. der S&BJ-Tag neigt sich langsam dem Ende zu. Ich hoffe ihr hatte alle einen schönen Tag :)
Cyanide and Happiness # 161
von n1Ls am Montag, 8. März 2010, gespeichert unter Entertainment

Cyanide & Happiness @ Explosm.net
Irgendwie bekomme ich gerade auch schon wieder Hunger…
