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Tag: Fußball

Cyanide & Happiness #884 – Relax, it’s a Vuvuzela

von n1Ls am Freitag, 23. Juli 2010, gespeichert unter Entertainment

Cyanide and Happiness, a daily webcomic

Was bin ich froh, dass diese nervige Tröterei endlich ein Ende gefunden hat…

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Fussball, Motorsport & grober Unfug

von n1Ls am Sonntag, 4. Juli 2010, gespeichert unter Fotografie, Mein Leben

Ein ereignisreiches Wochenende neigt sich mal wieder dem Ende zu.
Doch der Reihe nach…

Samstag, 4. Juli 2010 – 09:53 Uhr
Ich mache mich auf den Weg Richtung Kassel, um von dort aus mit Stephan die Weiterfahrt zur Rallye Niedersachsen anzutreten. Leider bin ich nicht selbst als Fahrer vor Ort, sondern nur als Zuschauer. Das erste Mal in meinem Leben sehe ich mir live ein Motorsport-Event an und finde es spontan spannender als jeglichen Formel-1 Kram. Die Kamera lief natürlich mit. Bilder und Videos werden demnächst nachgereicht.

Samstag, 3. Juli 2010 – 15:47 Uhr
Früher als erwartet treffe ich zu Hause ein. Da mein Magen bisher außer üppigem Frühstück noch nichts gesehen hat, mache ich mir was zu essen und sitze pünktlich zum Anpfiff der ersten Halbzeit vom Deutschlandspiel vorm Fernseher.

Samstag, 3. Juli 2010 – 16:51 Uhr
Nach einem grandiosen Auftakt der DFB-11 und gestilltem Hunger machte ich mich auf den Weg nach Oderhausen und schaue die zweite Halbzeit in größerer Runde.

Samstag, 3. Juli 2010 – 17:56 Uhr
Der exzellente 4:0 Sieg entfachte eine erneute Welle der Euphorie welche wir mit gleichgesinnten in der Brunnenallee in Bad Wildungen teilten. Diesmal kamen besonders gute Aufnahmen zu Stande, da Xio Wan Bing (Besitzer eines chinesischen Restaurants namens Lotus Blume) so freundlich war mich auf seine Terrasse zu lassen:

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Sonntag, 4. Juli 2010 – 15:11 Uhr
Bereits am Tag zuvor hatte ich derbe Bock drauf mal wieder die Sommerrodelbahn am Edersee zu besuchen. Das letzte mal war ich da ungefähr vor zehn Jahren. Christoph und Marvin, die von der Idee genauso angetan waren wie ich, ging es da nicht anders.
Auch hier lief die Kamera nicht nur bei den Abfahrten mit, sondern auch bei der Fahrt um den See. Ich seh’ zu, dass ich die Tage mal was zusammenschneide und dann wird es auch hier wieder feinstes Material zu bestaunen geben.

stay tuned!

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Zurück auf die Insel geschickt

von n1Ls am Montag, 28. Juni 2010, gespeichert unter Mein Leben

Wäre hätte gedacht, dass sich in meinem Blog mal Einträge rund ums Thema Fussball mehren – ich nicht. Nun ja, es ist WM und auch ich komme nicht drum herum über dieses Ereignis zu schreiben.

Am gestrigen Tage zog es uns auf die fast komplett gesperrte Friedrich-Ebert-Straße ins knapp 45km entfernte Kassel. Eine riesige Leinwand gab es zwar nicht, aber es standen diverse Bierpilze mit Fernseher im inneren zu Verfügung. Außerdem hatten einige Kneipen für entsprechend große TV-Geräte gesorgt. An der Auswahl mangelte es also nicht.

Ausgerechnet an unserem Stand viel zum Zeitpunkt des ersten Tores das Bild aus, es glich einem Hexenkessel. Das ist bei den aktuellen Temperaturen noch nicht mal übertrieben.

Auf den weiteren Spielverlauf brauche ich nicht eingehen, hatte ja vermutlich sowieso jeder gesehen. An der Stelle geize ich einfach mal mit Worten und lasse die Bilder für sich sprechen:

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Wer sich alle Aufnahmen nochmal einzeln anschauen möchte schaut am besten in der [»] Galerie vorbei.
Mal sehen wo ich mir das nächste Spiel geben werde. Ich haue mir jetzt erst mal ein argentinisches Rinderfilet in die Pfanne…

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Deutschland vs. Ghana – Fussball, Suff und Feierei

von n1Ls am Donnerstag, 24. Juni 2010, gespeichert unter Mein Leben

Die Frage wo man sich das 3. Spiel der Gruppe D anschaut war relativ schnell abgefrühstückt, nachdem sich herausstellte, dass die WLZ-Fan-Arena in der Königsquelle am Mittwochabend ihrem Platz fand. Das ist quasi nur einen weiten Steinwurf entfernt.

Etwas mehr als eine stunde vor Spielbeginn sicherten wir uns einen absoluten Premium-Sitzplatz, der zentrierter nicht hätte sein können.
Ärgerlich wirds dann allerdings wenn ein vermeindlicher Rentner mit einer Bank um die Ecke kommt und sich direkt vor einen setzt. Er war einer von der ganzen hartnäckigen Sorte und so brauchte ich trotz Verstärkung und außerordentlich guter Argumente sicherlich über fünf Minuten bis der Herr endlich den Blick auf die Leinwand wieder frei gab.

Bereits vor dem Anpfiff war dank der Wildunger Formation Sempre Samba eine außerordentlich gute Stimmung. Obwohl man mit 500 Zuschauern rechnete waren es später sogar drei mal so viel, nämlich 1.500 – wär hätte das gedacht. Ich nicht ;)

Zur guten Atmosphäre trugen auch die Moderatoren Marcel Kentel und Simon Andreas bei. Bei letzterem waren wir uns ziemlich sicher, dass er bereits vor dem Anpfiff eine längere Zeit an der Theke verbracht haben musste. Das tat der Sache allerdings keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

Nach dem Sieg zog man dann mit einem hupenden Autokorso bis weit nach Mitternacht durch die Brunnenallee von Bad Wildungen.
Selbstverständlich habe ich meine Kamera stets am laufen gehabt und so sind nicht nur beeindruckende Bilder sondern auch Videos entstanden. Ein kleiner Vorgeschmack auf das was folgen wird:

Ich würde den Anlass kurz nutzen, um noch eine andere Sache loszuwerden.
Ich dachte ja eigentlich, dass der ganze Hype um Lena Landshut vorbei wäre. Ich glaubte Ölkatastrophe, WM und Angela Merkel hätten sie aus den Medien verdrängt. Zu früh gefreut. Da kommen ein paar Studenten aus Münster um die Ecke, covern ihren Song und legen einen neuen Text drüber.
Ist ja nicht so, dass einem das Lied nicht schon vorher auf die Nerven ging – und dann so was.
In der Freizeit groben Unfug zusammendichten anstatt für die BWL-Klausur zu lernen, aber im Herbst auf die Straße zum demonstrieren gehen. Eine furchtbare Doppelmoral ist das…

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Deutschland – Serbien

von n1Ls am Samstag, 19. Juni 2010, gespeichert unter Mein Leben

Die Fußball-WM geht weiter – für das Deutsche Team stellt sich jetzt die Frage wie lange eigentlich noch.

Für mich stellte sich gestern die Frage wo ich mir das Spiel anschauen soll. Nach Kassel oder Korbach zu fahren würde – auch wenn die Stimmung dort immer sehr gut ist – sich aus Gründen nicht lohnen und so entschieden wir uns für Public Viewing im Nachbarort. An der Stelle nochmal zum mitschreiben: Richtig würde es Public Watching heißen. Den anderen Begriff haben wir unter anderem der Bildzeitung zu verdanken. Bei denen sitzen offensichtlich sowieso nur Stöcker in der Redaktion, aber das ist ein anderes Thema.
Schaut mal bei leo.org oder dict.cc nach was public viewing in seiner eigentlich Semantik bedeutet. Da haben sich aber andere Leute schon zu Genüge drüber aufgeregt – bring ja alles nichts. Etabliert seit 2006. Das zeigt nur mal wieder die Dummheit der Massen und die Macht der Medien.
Sorry, aber ich schreibe nur was viele denken.

Das Spiele wurde in Reinhardshausen auf der extra dafür gesperrten Hauptstraße auf Großleinwand übertragen. Laut Presse ist von einer gut 6 Quadratmeter großen besonders hellen Leinwand mit Spezialtechnik (Dark-magic-Scheibe) in HD-Qualität die rede und es stehen rund 300 Sitzplätze zur Verfügung.

Vom eigentlich Spiel gesehen haben ich auf Grund der Lichtverhältnisse und dem schlechten Kontrast leider recht wenig, was aber nicht nur mir so ging. Lag aber vermutlich am Standpunkt. So wurde oftmals gejubelt, weil ein Tor vermutet wurde. In Wirklichkeit wurde natürlich keins geschossen, aber der Enthusiasmus war trotzdem erstmal für einige Sekunden nicht zu bremsen, bis man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde.
Deutschland hat letztendlich nicht eine Bude geknipst und warum wissen wir alle…

Auf Grund des schlechten Bildes, nerviger Tröten und miesem Wetter haben wir uns die zweite Halbzeit dann im heimischen Wohnzimmer angetan.

Das diese Vuvuzelas – meiner Meinung nach – nichts als nerven erwähnte ich vielleicht schon. Ich meine würde man bei nem Tor die knapp 120 dB von sich geben mag das noch in Ordnung sein, aber doch bitte keine 90 Minuten. Leute.

Das man damit aber auch andere Dinge anstellen kann bewies eindrucksvoll dieser junge Herr:

Irgendwo aus der Menge hörte ich dann noch „Ich nehme ihm das Teil gleich ab und verprügel ihn damit nach Strich und Faden!“.
Nach meinen Informationen verlief aber alles gewaltfrei. Bilder der Übertragung werden übrigens noch folgen.
Ich mache mir jetzt erstmal einen serbischen Bohneneintopf…

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Deutschland dreht mal wieder durch … was ist da los?!

von n1Ls am Dienstag, 15. Juni 2010, gespeichert unter Entertainment

Die Republik ist ja derzeit mal wieder heftig am flippen. (Momentan übrigens auf der Liste meiner Lieblingswörter ganz weit oben.) Zu verdanken haben wir das nicht etwa der Bundeskanzlerin oder Lena “Ich-nerve-die-Leute-mit-meiner-pausenlosen-Medienpräsenz” Landshut.

Nein, diese beflügelnde Euphorie die quasi spürbar in der Luft hängt haben wir Leuten wie Dennis Aogo, Serdar Tasci, Sami Khedira, Piotr Trochowski, Cacau, Jerome Boateng oder Hans Joerg Butt – um nur mal einige Namen aus dem deutschen Kader zu nennen – zu verdanken.

Ich habe an und für sich zwar mit Fußball eher so viel am Hut wie Barack Obama mit Hütchenspielern, aber wenn dann im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren das eigene Land auf dem Rasen steht lass auch ich es mir nicht nehmen so ein Spektakel zu verfolgen. Natürlich kicke ich sonst auch mal gelegentlich in meiner Freizeit das Runde ins Eckige, aber einen Lieblingsverein und das alles habe ich nicht. Die Vereinsangehörigkeit in meiner Kindheit und diverse Spiele gegen umliegende Dörfer liegen jetzt zeitlich auch schon länger zurück.

Man sitzt also in gemütlicher Runde beim ersten Spiel beisammen und genießt eigentlich jedes der vier Tore, dass gegen Australien reingezimmert wird. Da geht es mir wie vielen. Eigentlich das ganze Jahr über nirgends mitfiebern, aber zur WM dann den Ultra raushängen lassen.
Ganz so krass ist es bei mir natürlich nicht. Weder betrinke ich mich aufs asozialste und randaliere rum, noch blase ich in diese nervigen Vuvuzela-Tröten. Von einigen Freizeit-Komikern übrigens auch gerne als Uwe Moyela bezeichnet, aber das muss jeder selbst wissen.

Béla Réthy kommentiert geschickt das Spiel und dann schmunzelt man schon etwas, wenn man Sprüche wie “die Deutschen marschieren” (…) “über Rechts außen” hört. Nur ein Beispiel, mehr fällt mir gerade nicht ein.
Muss man sich dann ernsthaft noch darüber wundern, dass der Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein in der Halbzeitpause beim Gespräch mit Oliver Kahn folgender Satz rausrutscht:

“Das ist für Miro Klose doch ein innerer Reichsparteitag, jetzt mal im Ernst, dass der heute hier trifft.”

Der Blog [»] fixmbr.de fragt zurecht: Wie zur Hölle fühlt sich so etwas eigentlich an? Ein innerer Reichsparteitag?

Bei der Thematik möchte ich übrigens noch daran erinnern, nach den vier Wochen wieder die Fahnen vom Auto zu hängen, da man ansonsten nämlich auch mal ganz schnell in die rechte Ecke gestellt wird…

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Jahre, Monate, Tage … oder doch nur Sekunden

von n1Ls am Dienstag, 25. Mai 2010, gespeichert unter Mein Leben

Nun sind ungefähr 432.000 Sekunden vergangen, ohne das sich hier etwas getan hat. Das muss man sich einmal vorstellen…

Ich blogge aus Leidenschaft und weil es mir Spaß macht (…) und natürlich aus 23 anderen Gründen, aber manchmal fehlt einem halt einfach die Zeit. Damit wären wir auch schon direkt beim Thema. Gestern bin ich mal wieder ein Jahr älter geworden und wenn mich die Leute dann fragen wie ich mich jetzt fühle antworte ich gerne: „Wie mit 30!“
Was im Umkehrschluss vielleicht bedeuten würde, dass ich in acht Jahren behaupten kann, dass ich mich wie 22 fühle. Natürlich sage ich das nur zu meinem eigenem Amüsement und weil die Reaktionen überwiegend sehr witzig sind.

So etwas geht auch an mir meistens nicht ganz spurlos vorbei und ich komme etwas ins Grübeln. Nicht zu Letzt, weil sich in der jüngeren Vergangenheit Ereignisse im Freundeskreis zugetragen haben, die mir zumindest mal wieder vor Augen geführt haben, dass ich dankbar sein kein heute, hier & jetzt einigermaßen gesund und munter sitzen zu dürfen…

Zu erst wäre da mein guter Freund Christoph, der bei einem Überholvorgang mit seinem Motorrad am schönen Edersee ein entgegenkommendes Fahrzeug zu spät erblickte und dann nach starkem Abbremsen unfreiwillig bei gefühlten 77km/h den Asphalt küsste. Zum Glück wich ihm das Auto auf der anderen Fahrbahnseite noch aus.
Ansonsten wäre er wahrscheinlich nicht im Graben gelandet und den Besuch eine Woche später hätte ich ihm dann vermutlich nicht zu Hause abgestattet, sondern auf dem Friedhof.
Mittlerweile kann er schon wieder relativ gut ohne Krücken laufen und sogar Auto fahren. Für die Reha die für ihn derzeit ansteht wünsche ich ihm alles Gute!

Nicht ganz so dramatisch, aber dennoch sehr schmerzhaft erging es einem alten Kumpel beim lokalen Fussball-Derby in Bad Wildungen. Laut HNA grätschte der übermotivierte Florian Mitze in der 37. Spielminute Ronald Karges (gebürtiger Altwildunger) von hinten in die Beine. Dieses Foul gipfelte nicht nur in einer Schockstarre der Zuschauer (sein Bein brach nach außen weg), sondern auch in einer roten Karte und einer halbstündigen Versorgung durch den Notarzt, bevor er ins umliegende Krankenhaus gebracht wurde.
Auch er lief vor wenigen Tagen noch mit Krücken durch die Gegend und hatte zudem noch einiges an Platten und Schrauben im Fuß. Bleibt zu hoffen, dass auch für ihn die anschließende Reha eine gute Genesung bringt.

Dann traf es komplett unverhofft einen Schulkollegen von mir.
Wie jeden Morgen stand er auf, frühstückte und machte sich fertig. Kurz bevor er mit dem Auto losfahren wollte brach er allerdings zusammen. Die Ärzte sagten später es liegt ein Herzfehler vor. Mehr weiß ich bis dato leider auch noch nicht, wünsche aber auch ihm alles Gute. Und auch wenn Marcel ein sonst sehr fröhlicher Zeitgenosse ist, ist mit so was leider nun wirklich nicht zu spaßen.

Diese Geschichten bringen mich wieder auf ein ganz anderes Thema, nämlich die Tatsache das einem Menschen oft nur dann vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt wird, wenn er tot ist. (Vielleicht demnächst mal ein paar Zeilen dazu. Jetzt würde es sicherlich den Rahmen sprengen.)

So zu Letzt geschehen bei Ronnie James Dio, Sänger der gleichnamigen Band und u.a. auch ehemaliges Mitglied von Black Sabbath und ganz aktuell bei Slipknot Bassist Paul Gray. Beides großartige Musiker. Mögen sie in Frieden ruhen.

So etwas kann prinzipiell und salopp gesagt jedem passieren und in wenigen Sekunden verändert sich euer komplettes Leben.
Daher passt gut auf euch auf und lernt die schönen Momente mit all seinen Facetten zu genießen (:

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