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Cyanide & Happiness #884 – Relax, it’s a Vuvuzela

Jul 23, 2010   //   by n1Ls   //   Entertainment  //  No Comments

Cyanide and Happiness, a daily webcomic

Was bin ich froh, dass diese nervige Tröterei endlich ein Ende gefunden hat…

Fussball, Motorsport & grober Unfug

Jul 4, 2010   //   by n1Ls   //   Mein Leben, Meine Fotos  //  No Comments

Ein ereignisreiches Wochenende neigt sich mal wieder dem Ende zu.
Doch der Reihe nach…

Samstag, 4. Juli 2010 – 09:53 Uhr
Ich mache mich auf den Weg Richtung Kassel, um von dort aus mit Stephan die Weiterfahrt zur Rallye Niedersachsen anzutreten. Leider bin ich nicht selbst als Fahrer vor Ort, sondern nur als Zuschauer. Das erste Mal in meinem Leben sehe ich mir live ein Motorsport-Event an und finde es spontan spannender als jeglichen Formel-1 Kram. Die Kamera lief natürlich mit. Bilder und Videos werden demnächst nachgereicht.

Samstag, 3. Juli 2010 – 15:47 Uhr
Früher als erwartet treffe ich zu Hause ein. Da mein Magen bisher außer üppigem Frühstück noch nichts gesehen hat, mache ich mir was zu essen und sitze pünktlich zum Anpfiff der ersten Halbzeit vom Deutschlandspiel vorm Fernseher.

Samstag, 3. Juli 2010 – 16:51 Uhr
Nach einem grandiosen Auftakt der DFB-11 und gestilltem Hunger machte ich mich auf den Weg nach Oderhausen und schaue die zweite Halbzeit in größerer Runde.

Samstag, 3. Juli 2010 – 17:56 Uhr
Der exzellente 4:0 Sieg entfachte eine erneute Welle der Euphorie welche wir mit gleichgesinnten in der Brunnenallee in Bad Wildungen teilten. Diesmal kamen besonders gute Aufnahmen zu Stande, da Xio Wan Bing (Besitzer eines chinesischen Restaurants namens Lotus Blume) so freundlich war mich auf seine Terrasse zu lassen:

Sonntag, 4. Juli 2010 – 15:11 Uhr
Bereits am Tag zuvor hatte ich derbe Bock drauf mal wieder die Sommerrodelbahn am Edersee zu besuchen. Das letzte mal war ich da ungefähr vor zehn Jahren. Christoph und Marvin, die von der Idee genauso angetan waren wie ich, ging es da nicht anders.
Auch hier lief die Kamera nicht nur bei den Abfahrten mit, sondern auch bei der Fahrt um den See. Ich seh’ zu, dass ich die Tage mal was zusammenschneide und dann wird es auch hier wieder feinstes Material zu bestaunen geben.

stay tuned!

Deutschland vs. Ghana – Fussball, Suff und Feierei

Jun 24, 2010   //   by n1Ls   //   Mein Leben  //  No Comments

Die Frage wo man sich das 3. Spiel der Gruppe D anschaut war relativ schnell abgefrühstückt, nachdem sich herausstellte, dass die WLZ-Fan-Arena in der Königsquelle am Mittwochabend ihrem Platz fand. Das ist quasi nur einen weiten Steinwurf entfernt.

Etwas mehr als eine stunde vor Spielbeginn sicherten wir uns einen absoluten Premium-Sitzplatz, der zentrierter nicht hätte sein können.
Ärgerlich wirds dann allerdings wenn ein vermeindlicher Rentner mit einer Bank um die Ecke kommt und sich direkt vor einen setzt. Er war einer von der ganzen hartnäckigen Sorte und so brauchte ich trotz Verstärkung und außerordentlich guter Argumente sicherlich über fünf Minuten bis der Herr endlich den Blick auf die Leinwand wieder frei gab.

Bereits vor dem Anpfiff war dank der Wildunger Formation Sempre Samba eine außerordentlich gute Stimmung. Obwohl man mit 500 Zuschauern rechnete waren es später sogar drei mal so viel, nämlich 1.500 – wär hätte das gedacht. Ich nicht ;)

Zur guten Atmosphäre trugen auch die Moderatoren Marcel Kentel und Simon Andreas bei. Bei letzterem waren wir uns ziemlich sicher, dass er bereits vor dem Anpfiff eine längere Zeit an der Theke verbracht haben musste. Das tat der Sache allerdings keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

Nach dem Sieg zog man dann mit einem hupenden Autokorso bis weit nach Mitternacht durch die Brunnenallee von Bad Wildungen.
Selbstverständlich habe ich meine Kamera stets am laufen gehabt und so sind nicht nur beeindruckende Bilder sondern auch Videos entstanden. Ein kleiner Vorgeschmack auf das was folgen wird:

Ich würde den Anlass kurz nutzen, um noch eine andere Sache loszuwerden.
Ich dachte ja eigentlich, dass der ganze Hype um Lena Landshut vorbei wäre. Ich glaubte Ölkatastrophe, WM und Angela Merkel hätten sie aus den Medien verdrängt. Zu früh gefreut. Da kommen ein paar Studenten aus Münster um die Ecke, covern ihren Song und legen einen neuen Text drüber.
Ist ja nicht so, dass einem das Lied nicht schon vorher auf die Nerven ging – und dann so was.
In der Freizeit groben Unfug zusammendichten anstatt für die BWL-Klausur zu lernen, aber im Herbst auf die Straße zum demonstrieren gehen. Eine furchtbare Doppelmoral ist das…

Deutschland – Serbien

Jun 19, 2010   //   by n1Ls   //   Mein Leben  //  No Comments

Die Fußball-WM geht weiter – für das Deutsche Team stellt sich jetzt die Frage wie lange eigentlich noch.

Für mich stellte sich gestern die Frage wo ich mir das Spiel anschauen soll. Nach Kassel oder Korbach zu fahren würde – auch wenn die Stimmung dort immer sehr gut ist – sich aus Gründen nicht lohnen und so entschieden wir uns für Public Viewing im Nachbarort. An der Stelle nochmal zum mitschreiben: Richtig würde es Public Watching heißen. Den anderen Begriff haben wir unter anderem der Bildzeitung zu verdanken. Bei denen sitzen offensichtlich sowieso nur Stöcker in der Redaktion, aber das ist ein anderes Thema.
Schaut mal bei leo.org oder dict.cc nach was public viewing in seiner eigentlich Semantik bedeutet. Da haben sich aber andere Leute schon zu Genüge drüber aufgeregt – bring ja alles nichts. Etabliert seit 2006. Das zeigt nur mal wieder die Dummheit der Massen und die Macht der Medien.
Sorry, aber ich schreibe nur was viele denken.

Das Spiele wurde in Reinhardshausen auf der extra dafür gesperrten Hauptstraße auf Großleinwand übertragen. Laut Presse ist von einer gut 6 Quadratmeter großen besonders hellen Leinwand mit Spezialtechnik (Dark-magic-Scheibe) in HD-Qualität die rede und es stehen rund 300 Sitzplätze zur Verfügung.

Vom eigentlich Spiel gesehen haben ich auf Grund der Lichtverhältnisse und dem schlechten Kontrast leider recht wenig, was aber nicht nur mir so ging. Lag aber vermutlich am Standpunkt. So wurde oftmals gejubelt, weil ein Tor vermutet wurde. In Wirklichkeit wurde natürlich keins geschossen, aber der Enthusiasmus war trotzdem erstmal für einige Sekunden nicht zu bremsen, bis man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde.
Deutschland hat letztendlich nicht eine Bude geknipst und warum wissen wir alle…

Auf Grund des schlechten Bildes, nerviger Tröten und miesem Wetter haben wir uns die zweite Halbzeit dann im heimischen Wohnzimmer angetan.

Das diese Vuvuzelas – meiner Meinung nach – nichts als nerven erwähnte ich vielleicht schon. Ich meine würde man bei nem Tor die knapp 120 dB von sich geben mag das noch in Ordnung sein, aber doch bitte keine 90 Minuten. Leute.

Das man damit aber auch andere Dinge anstellen kann bewies eindrucksvoll dieser junge Herr:

Irgendwo aus der Menge hörte ich dann noch „Ich nehme ihm das Teil gleich ab und verprügel ihn damit nach Strich und Faden!“.
Nach meinen Informationen verlief aber alles gewaltfrei. Bilder der Übertragung werden übrigens noch folgen.
Ich mache mir jetzt erstmal einen serbischen Bohneneintopf…

Deutschland dreht mal wieder durch … was ist da los?!

Jun 15, 2010   //   by n1Ls   //   Entertainment  //  3 Comments

Die Republik ist ja derzeit mal wieder heftig am flippen. (Momentan übrigens auf der Liste meiner Lieblingswörter ganz weit oben.) Zu verdanken haben wir das nicht etwa der Bundeskanzlerin oder Lena “Ich-nerve-die-Leute-mit-meiner-pausenlosen-Medienpräsenz” Landshut.

Nein, diese beflügelnde Euphorie die quasi spürbar in der Luft hängt haben wir Leuten wie Dennis Aogo, Serdar Tasci, Sami Khedira, Piotr Trochowski, Cacau, Jerome Boateng oder Hans Joerg Butt – um nur mal einige Namen aus dem deutschen Kader zu nennen – zu verdanken.

Ich habe an und für sich zwar mit Fußball eher so viel am Hut wie Barack Obama mit Hütchenspielern, aber wenn dann im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren das eigene Land auf dem Rasen steht lass auch ich es mir nicht nehmen so ein Spektakel zu verfolgen. Natürlich kicke ich sonst auch mal gelegentlich in meiner Freizeit das Runde ins Eckige, aber einen Lieblingsverein und das alles habe ich nicht. Die Vereinsangehörigkeit in meiner Kindheit und diverse Spiele gegen umliegende Dörfer liegen jetzt zeitlich auch schon länger zurück.

Man sitzt also in gemütlicher Runde beim ersten Spiel beisammen und genießt eigentlich jedes der vier Tore, dass gegen Australien reingezimmert wird. Da geht es mir wie vielen. Eigentlich das ganze Jahr über nirgends mitfiebern, aber zur WM dann den Ultra raushängen lassen.
Ganz so krass ist es bei mir natürlich nicht. Weder betrinke ich mich aufs asozialste und randaliere rum, noch blase ich in diese nervigen Vuvuzela-Tröten. Von einigen Freizeit-Komikern übrigens auch gerne als Uwe Moyela bezeichnet, aber das muss jeder selbst wissen.

Béla Réthy kommentiert geschickt das Spiel und dann schmunzelt man schon etwas, wenn man Sprüche wie “die Deutschen marschieren” (…) “über Rechts außen” hört. Nur ein Beispiel, mehr fällt mir gerade nicht ein.
Muss man sich dann ernsthaft noch darüber wundern, dass der Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein in der Halbzeitpause beim Gespräch mit Oliver Kahn folgender Satz rausrutscht:

“Das ist für Miro Klose doch ein innerer Reichsparteitag, jetzt mal im Ernst, dass der heute hier trifft.”

Der Blog [»] fixmbr.de fragt zurecht: Wie zur Hölle fühlt sich so etwas eigentlich an? Ein innerer Reichsparteitag?

Bei der Thematik möchte ich übrigens noch daran erinnern, nach den vier Wochen wieder die Fahnen vom Auto zu hängen, da man ansonsten nämlich auch mal ganz schnell in die rechte Ecke gestellt wird…

Jahre, Monate, Tage … oder doch nur Sekunden

Mai 25, 2010   //   by n1Ls   //   Mein Leben  //  2 Comments

Nun sind ungefähr 432.000 Sekunden vergangen, ohne das sich hier etwas getan hat. Das muss man sich einmal vorstellen…

Ich blogge aus Leidenschaft und weil es mir Spaß macht (…) und natürlich aus 23 anderen Gründen, aber manchmal fehlt einem halt einfach die Zeit. Damit wären wir auch schon direkt beim Thema. Gestern bin ich mal wieder ein Jahr älter geworden und wenn mich die Leute dann fragen wie ich mich jetzt fühle antworte ich gerne: „Wie mit 30!“
Was im Umkehrschluss vielleicht bedeuten würde, dass ich in acht Jahren behaupten kann, dass ich mich wie 22 fühle. Natürlich sage ich das nur zu meinem eigenem Amüsement und weil die Reaktionen überwiegend sehr witzig sind.

So etwas geht auch an mir meistens nicht ganz spurlos vorbei und ich komme etwas ins Grübeln. Nicht zu Letzt, weil sich in der jüngeren Vergangenheit Ereignisse im Freundeskreis zugetragen haben, die mir zumindest mal wieder vor Augen geführt haben, dass ich dankbar sein kein heute, hier & jetzt einigermaßen gesund und munter sitzen zu dürfen…

Zu erst wäre da mein guter Freund Christoph, der bei einem Überholvorgang mit seinem Motorrad am schönen Edersee ein entgegenkommendes Fahrzeug zu spät erblickte und dann nach starkem Abbremsen unfreiwillig bei gefühlten 77km/h den Asphalt küsste. Zum Glück wich ihm das Auto auf der anderen Fahrbahnseite noch aus.
Ansonsten wäre er wahrscheinlich nicht im Graben gelandet und den Besuch eine Woche später hätte ich ihm dann vermutlich nicht zu Hause abgestattet, sondern auf dem Friedhof.
Mittlerweile kann er schon wieder relativ gut ohne Krücken laufen und sogar Auto fahren. Für die Reha die für ihn derzeit ansteht wünsche ich ihm alles Gute!

Nicht ganz so dramatisch, aber dennoch sehr schmerzhaft erging es einem alten Kumpel beim lokalen Fussball-Derby in Bad Wildungen. Laut HNA grätschte der übermotivierte Florian Mitze in der 37. Spielminute Ronald Karges (gebürtiger Altwildunger) von hinten in die Beine. Dieses Foul gipfelte nicht nur in einer Schockstarre der Zuschauer (sein Bein brach nach außen weg), sondern auch in einer roten Karte und einer halbstündigen Versorgung durch den Notarzt, bevor er ins umliegende Krankenhaus gebracht wurde.
Auch er lief vor wenigen Tagen noch mit Krücken durch die Gegend und hatte zudem noch einiges an Platten und Schrauben im Fuß. Bleibt zu hoffen, dass auch für ihn die anschließende Reha eine gute Genesung bringt.

Dann traf es komplett unverhofft einen Schulkollegen von mir.
Wie jeden Morgen stand er auf, frühstückte und machte sich fertig. Kurz bevor er mit dem Auto losfahren wollte brach er allerdings zusammen. Die Ärzte sagten später es liegt ein Herzfehler vor. Mehr weiß ich bis dato leider auch noch nicht, wünsche aber auch ihm alles Gute. Und auch wenn Marcel ein sonst sehr fröhlicher Zeitgenosse ist, ist mit so was leider nun wirklich nicht zu spaßen.

Diese Geschichten bringen mich wieder auf ein ganz anderes Thema, nämlich die Tatsache das einem Menschen oft nur dann vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt wird, wenn er tot ist. (Vielleicht demnächst mal ein paar Zeilen dazu. Jetzt würde es sicherlich den Rahmen sprengen.)

So zu Letzt geschehen bei Ronnie James Dio, Sänger der gleichnamigen Band und u.a. auch ehemaliges Mitglied von Black Sabbath und ganz aktuell bei Slipknot Bassist Paul Gray. Beides großartige Musiker. Mögen sie in Frieden ruhen.

So etwas kann prinzipiell und salopp gesagt jedem passieren und in wenigen Sekunden verändert sich euer komplettes Leben.
Daher passt gut auf euch auf und lernt die schönen Momente mit all seinen Facetten zu genießen (:

Gastbeitrag #1: PSV Eindhoven vs. Hamburger SV

Mrz 3, 2010   //   by Gastautor   //   Entertainment  //  3 Comments

Warnung:
Der folgende Artikel wurde nicht von n1Ls (auch bekannt als Herr Nippels) verfasst
und sollte daher bei psychischen Anomalien nicht gelesen werden.
Alle Personen und Ereignisse im folgenden Beitrag sind gänzlich frei erfunden.
Lassen sich dennoch Parallelen finden, so sind diese rein zufälliger Natur.

Was ein Spiel!

Bevor ich das Ergebnis verrate, fange ich lieber mal ganz von vorne an. Abfahrt war um 11 Uhr an der Ederraute, von da aus fuhr man nach Bad Arolsen und Marsberg um weitere Anhänger der Raute mit zu nehmen. Sogar 2 aus Frankfurt und einer aus Hannover reisten mit.  Ab ging es Richtung Niederlande, über die A44 durch Dortmund, Bochum und Duisburg. Kurz vor der  niederländischen Grenze winkte uns die Polizei raus, die meinten eine Razzia durch den Bus machen zu müssen und alle Persos einzusammeln. Unnötiger Zeitverlust. Nach einer halben Stunde durfte man weiterfahren. Nach grob 5 Stunden Busfahrt kamen wir in Eindhoven an, von da wurden wir gleich von der Polizei zum Stadion eskortiert, wo unser Bus mitten auf der Straße Parken sollte.

Der erste Schritt aus dem Bus, nach der langen Busfahrt tat gut, doch gleich kamen 20 „Stewards“ und wiesen uns zurecht. Ich durfte meine Fahne auch nach längerer Diskussion nicht mit ins Stadion nehmen. Was mir vor dem Stadion auffiel war, dass das Betonstadion etwas komisch von außen aussah und das die Holländer Bäume auf Kunstrasen einpflanzen. Das sah echt prima aus… 17:30 Uhr durfte man dann endlich in das Stadion rein. Noch einmal kurz austreten, noch schnell ein Bier und einen lieblosen und kalten Hamburger verspeist ging es auch schon in den Gästeblock. Die ersten HSV Fans waren schon da und hangen Banner auf. Die Zeit verstrich, dank der schlechten PSV Stadion Musik schnell. An der Decke hangen neben zahlreichen Kameras auch Wärmestrahler die bei -5° zwar ganz brauchbar sein können aber bei Plusgraden und Jacke einen zum schwitzen brachten.

Mittlerweile war der Gästeblock voll, nur die PSV Fans ließen auf sich warten. Rechts von mir CFHH und links Poptown, einfach geil! Als dann Frank Rost zum warmschießen raus kam ging das Stadion in einem HSV-Chor unter. Bis die restlichen Fußballprofis den Rasen betraten, verbrachten wir die Zeit mit Gesang:„Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ und „Europapokal“ schallte es aus dem Gästeblock. Das Wetter war die ganze Zeit grauenvoll, es strömte ununterbrochen. 19:00 Uhr war dann endlich Anpfiff. Unser Trainer Labbadia versuchte eine defensivere Taktik in dem Robert Tesche für den Stürmer Marcus Berg brachte. Dies ging auch 80 Sekunden gut und dann klingelte es schon nach ein einem Abwehrfehler von Demel und Rozehnal in unserem Kasten. Erstmals war auch was von den PSV Fans zuhören. Wir Fans taten eigentlich alles um unsere Rothosen für den Ausgleich nach vorne zu peitschen, wir waren echt laut! Genauer möchte ich gar nicht auf das Spiel in der ersten Halbzeit eingehen, da der HSV absolut destruktiv gespielt hat. So kam es auch zum 2:0 durch einen unglücklich abgefälschten Freistoß kurz vor der Halbzeit. Es hallte noch ein minütiges „Auf geht’s Hamburg kämpfen und Siegen!“ bis der Schiri zur Pause pfiff.

Anders, hatte man sich das doch vorgestellt wenn man so viele Kilometer für ein Auswärtspiel fährt. Doch Aufgeben ist nicht unsere Art, ich erinnere gerne an das Europapokal Spiel gegen Galatasaray wo man auch auswärts 0:2 hinten lag und noch 3:2 das Spiel in Halbzeit 2 drehen konnte.

Nach wohl deutlichen Worten des Trainers betrat unsere Elf den Rasen. Sofort kam Anfeuerung aus dem Gästeblock und siehe da(!) der HSV ergatterte einen Blitzstart und Mladen Petric schoß das 2:1. Die HSV Anhänger feierten dies mit einem Bengalo, welches mir erschwerte zu Atmen aber man hat ja einen Schal. Plötzlich lag der HSV vorn! Denn Auswärtstore zählen international doppelt und das Hinspiel in Hamburg hatte man ja 1:0 gewonnen. Auf einmal war es ein heißer Tanz. Das Spiel wurde härter; gelbe Karten wurden häufiger verteilt. Bis Dzsudzsak nach einer Tätlichkeit beim Schiedsrichter vom Platz flog, aber auch auf unserer Seite musste Guy Demel das Spiel wegen Wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot verlassen. Ein offener Schlagabtausch. PSV drückte auf den 3:1 Siegtreffer, doch nach einem langen Ball auf Pitroipa der nochmal querlegte auf den in Strafraum eindringenden Boateng, der dann von einem Innenverteidiger gelegt wurde, ELFMETER! Der Schiri pfiff sonst nur Mist aber das hatte er richtig gesehen. Trotsche stand zur Tat bereit und verwandelte den Elfmeter mit Bravour. Danach herrschte Ausnahme Zustand im Gästeblock, alle waren lautstark am feiern.

Anfang der 80 Minuten sangen wir „Hamburg meine Perle“ und „mein Hamburg lieb ich sehr“. Gänsehautgefühl. Gegen Ende hörte man auch nochmal die PSV-Anhänger, die aber größte Zeit blass blieben. Das Koevermans in der 90. noch das dritte Tor für den Gastgeber machte störte niemanden mehr. Die 5 Minuten Nachspielzeit waren jedoch eine Frechheit, wann gibt man schon mal mehr wie 3 Minuten? Sei es drum. Die Mannschaft hat tolle Moral bewiesen und ließ sich von den Fans feiern. Auch 30 Minuten nach Spiel Ende ging kaum einer vom Gästeanhang raus, sondern feierte weiter, obwohl kein PSV’ler mehr im Stadion war.

Als man dann die Treppen runter steppte waren die Ausgangstore verschlossen. Wieder eine unnötige Aktion der Polizei, die eine gute halbe Stunde Zeit kostete, zudem war es stickig und warm. Endlich im Bus angekommen machten wir uns auch auf dem Heimweg. Wir fuhren einen riesigen Kreisel, wo wir erkennen konnten, dass 15 HSV Busse und eine Menge Polizisten uns aus der Stadt eskortierten. Leider habe ich kein Bild davon getragen, denn der Anblick war episch. Auf der Rückfahrt hörte man noch Abschlach und war froh bald wieder in Deutschland zu sein.

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Fazit: Verloren und Trotzdem weiter!! Absolut geiler Support der HSV-Fans und ich werde mich nicht zwei Mal bitten lassen am 18 März nach Belgien zu reisen um mir das Spiel gegen den RSC Anderlecht anzuschauen. Was mich ein wenig beunruhigt ist jedoch das der HSV jedes Mal verliert wenn ich mit im Stadion bin…

Das Spiel im Stenogramm:

PSV Eindhoven: Isaksson – Manolev (26. Ooijer), Rodriguez (80. Koevermans), Salcido, Pieters, – Engelaar – Bakkal (71. Labyad), Afellay, Dzsudzsak – Lazovic, Toivonen

Hamburger SV: Rost – Demel, Rozehnal, Mathijsen, Aogo – Zé Roberto, Rincón – Tesche (46. Pitroipa), Elia, Trochowski (89. Berg) – Petric (77. Boateng)

Tore: 1:0 Toivonon (02.), 2:0 Dzsudzsak (43.), 2:1 Petric (46.), 2:2 Trochowski (79./FE.), 3:2 Koevermans (90.)

Zuschauer: 30.000

Schiedsrichter: Michael Dean (England)

Gelbe Karten: Toivonen, Engelaar, Salcido, Koevermans / Tesche, Rincón, Mathijsen

Gelb-Rote Karten: – / Demel (74.)

Rote Karten: Dzsudzsak (55.Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter) / -

Videos vom Gastautor:
» http://www.youtube.com/watch?v=vHYdMwfc04o
» http://www.youtube.com/watch?v=B8lNF30_sEQ
» http://www.youtube.com/watch?v=a6y7qDqhVQs

Ansage #1: Gastautoren

Mrz 3, 2010   //   by n1Ls   //   Mein Blog  //  No Comments

Beim durchstöbern einiger Blogs, kam mir die Idee auch hier mal Gastautoren schreiben zu lassen. Thema völlig egal. Ich will einfach mal sehen wie das so bei den Lesern ankommt. Ob der Schreiberling dabei selbst einen Blog besitzt ist auch erstmal völlig irrelevant.

Den Anfang wird mein geschätzter Freund, Kollege & Freizeitkicker Marvin machen. Der Schienenfahrer himself wird also dieses Debüt einleiten. Es geht detailliert in den Bereich einer absoluten Männerdomäne. Richtig: Fußball. Seinerseits Anhänger der Raute, wird man sich also über einen Spielbericht des Hamburger SV gegen PSV Eindhoven freuen.

Premiere ist heute Abend um 20:00 Uhr.

Watch out!

Zitat #40

Jan 29, 2010   //   by n1Ls   //   Zitate  //  1 Comment
#40
Deutsche Tugenden haben wir noch am besten. Und damit verbreiten wir Angst und Schrecken.


  Günter Netzer

Seiten:12»

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#57
We had two bags of grass, seventy-five pellets of mescaline, five sheets of high powered blotter acid, a salt shaker half full of cocaine, and a whole galaxy of multi-colored uppers, downers, screamers, laughers... and also a quart of tequila, a quart of rum, a case of beer, a pint of raw ether and two dozen amyls. Not that we needed all this for the trip, but once you get locked in a serious drug collection, the tendency is to push it as far as you can.


  Raoul Duke
  Fear & Loathing in Las Vegas