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Wir, die Netz-Kinder

Feb 23, 2012   //   by n1Ls   //   Netzkram  //  No Comments

Auf netzpolitik.org bin ich auf einen sehr interessanten Zeitungsartikel aufmerksam geworden. Verfasst wurde er vom polnischen Dichters Piotr Czerski und für Zeit-Online von Patrick Beuth und Andre Rudolph übersetzt. Schön, dass der Artikel unter CC-BY-SA-Lizenz steht:

Wir, die Netz-Kinder

Es gibt wohl keinen anderen Begriff, der im medialen Diskurs ähnlich überstrapaziert worden ist, wie der Begriff “Generation”. Ich habe einmal versucht, die “Generationen” zu zählen, die in den vergangenen zehn Jahren ausgerufen worden sind, seit diesem berühmten Artikel über die sogenannte “Generation Nichts”. Ich glaube, es waren stolze zwölf. Eines hatten sie alle gemeinsam: Sie existierten nur auf dem Papier. In der Realität gab es diesen einzigartigen, greifbaren, unvergesslichen Impuls nicht, diese gemeinsame Erfahrung, durch die wir uns bleibend von allen vorangegangenen Generationen unterscheiden würden. Wir haben danach Ausschau gehalten, doch stattdessen kam der grundlegende Wandel unbemerkt, zusammen mit den Kabeln, mit denen das Kabelfernsehen das Land umspannte, der Verdrängung des Festnetzes durch das Mobiltelefon und vor allem mit dem allgemeinen Zugang zum Internet. Erst heute verstehen wir wirklich, wie viel sich in den vergangenen 15 Jahren verändert hat.

Wir, die Netz-Kinder; die mit dem Internet und im Internet aufgewachsen sind, wir sind eine Generation, welche die Kriterien für diesen Begriff gleichsam in einer Art Umkehrung erfüllt. Es gab in unserem Leben keinen Auslöser dafür, eher eine Metamorphose des Lebens selbst. Es ist kein gemeinsamer, begrenzter kultureller Kontext, der uns eint – sondern das Gefühl, diesen Kontext und seinen Rahmen frei definieren zu können.

Indem ich das so schreibe, ist mir bewusst, dass ich das Wort “wir” missbrauche. Denn unser “wir” ist veränderlich, unscharf, früher hätte man gesagt: vorläufig. Wenn ich “wir” sage, meine ich “viele von uns” oder “einige von uns”. Wenn ich sage “wir sind”, meine ich “es kommt vor, dass wir sind”. Ich sage nur deshalb “wir”, damit ich überhaupt über uns schreiben kann.

Erstens: Wir sind mit dem Internet und im Internet aufgewachsen. Darum sind wir anders; das ist der entscheidende, aus unserer Sicht allerdings überraschende Unterschied: Wir “surfen” nicht im Internet und das Internet ist für uns kein “Ort” und kein “virtueller Raum”. Für uns ist das Internet keine externe Erweiterung unserer Wirklichkeit, sondern ein Teil von ihr: eine unsichtbare, aber jederzeit präsente Schicht, die mit der körperlichen Umgebung verflochten ist.

Wir benutzen das Internet nicht, wir leben darin und damit. Wenn wir euch, den Analogen, unseren “Bildungsroman” erzählen müssten, dann würden wir sagen, dass an allen wesentlichen Erfahrungen, die wir gemacht haben, das Internet als organisches Element beteiligt war. Wir haben online Freunde und Feinde gefunden, wir haben online unsere Spickzettel für Prüfungen vorbereitet, wir haben Partys und Lerntreffen online geplant, wir haben uns online verliebt und getrennt.

Das Internet ist für uns keine Technologie, deren Beherrschung wir erlernen mussten und die wir irgendwie verinnerlicht haben. Das Netz ist ein fortlaufender Prozess, der sich vor unseren Augen beständig verändert, mit uns und durch uns. Technologien entstehen und verschwinden in unserem Umfeld, Websites werden gebaut, sie erblühen und vergehen, aber das Netz bleibt bestehen, denn wir sind das Netz; wir, die wir darüber in einer Art kommunizieren, die uns ganz natürlich erscheint, intensiver und effizienter als je zuvor in der Geschichte der Menschheit.

Wir sind im Internet aufgewachsen, deshalb denken wir anders. Die Fähigkeit, Informationen zu finden, ist für uns so selbstverständlich wie für euch die Fähigkeit, einen Bahnhof oder ein Postamt in einer unbekannten Stadt zu finden. Wenn wir etwas wissen wollen – die ersten Symptome von Windpocken, die Gründe für den Untergang der Estonia, oder warum unsere Wasserrechnung so verdächtig hoch erscheint – ergreifen wir Maßnahmen mit der Sicherheit eines Autofahrers, der über ein Navigationsgerät verfügt.

Wir wissen, dass wir die benötigten Informationen an vielen Stellen finden werden, wir wissen, wie wir an diese Stellen gelangen und wir können ihre Glaubwürdigkeit beurteilen. Wir haben gelernt zu akzeptieren, dass wir statt einer Antwort viele verschiedene Antworten finden, und aus diesen abstrahieren wir die wahrscheinlichste Version und ignorieren die unglaubwürdigen. Wir selektieren, wir filtern, wir erinnern – und wir sind bereit, Gelerntes auszutauschen gegen etwas neues, besseres, wenn wir darauf stoßen.

Für uns ist das Netz eine Art externer Festplatte. Wir müssen uns keine unnötigen Details merken: Daten, Summen, Formeln, Paragrafen, Straßennamen, genaue Definitionen. Uns reicht eine Zusammenfassung, der Kern, den wir brauchen, um die Information zu verarbeiten und mit anderen Informationen zu verknüpfen. Sollten wir Details benötigen, schlagen wir sie innerhalb von Sekunden nach.

Wir müssen auch keine Experten in allem sein, denn wir wissen, wie wir Menschen finden, die sich auf das spezialisiert haben, was wir nicht wissen, und denen wir vertrauen können. Menschen, die ihre Expertise nicht für Geld mit uns teilen, sondern wegen unserer gemeinsamen Überzeugung, dass Informationen ständig in Bewegung sind und frei sein wollen, dass wir alle vom Informationsaustausch profitieren. Und zwar jeden Tag: Im Studium, bei der Arbeit, beim Lösen alltäglicher Probleme und wenn wir unseren Interessen nachgehen. Wir wissen, wie Wettbewerb funktioniert und wir mögen ihn. Aber unser Wettbewerb, unser Wunsch, anders zu sein, basiert auf Wissen, auf der Fähigkeit, Informationen zu interpretieren und zu verarbeiten – nicht darauf, sie zu monopolisieren.

Zweitens: Die Teilnahme am kulturellen Leben ist für uns keine Beschäftigung für den Feiertag: die globale Kultur ist der Sockel unserer Identität, wichtiger für unser Selbstverständnis als Traditionen, die Geschichten unserer Ahnen, sozialer Status, die Herkunft oder sogar unsere Sprache. Aus dem Ozean der kulturellen Ereignisse fischen wir jene, die am besten zu uns passen, wir treten mit ihnen in Kontakt, wir bewerten sie und wir speichern unsere Bewertungen auf Websites, die genau zu diesem Zweck eingerichtet wurden und die uns außerdem andere Musikalben, Filme oder Spiele vorschlagen, die uns gefallen könnten.

Einige dieser Filme, Serien oder Videos schauen wir uns gemeinsam mit Kollegen an, oder aber mit Freunden aus aller Welt, unser Urteil über andere wird oft nur von einer kleinen Gruppe von Menschen geteilt, denen wir vielleicht niemals persönlich gegenüberstehen werden. Das ist der Grund für unser Gefühl, dass Kultur gleichzeitig global und individuell wird. Das ist der Grund, warum wir freien Zugang dazu brauchen.

Es bedeutet nicht, dass wir Zugang zu allen kulturellen Gütern verlangen, ohne dafür zahlen zu müssen – obwohl wir das, was wir selbst schaffen, meistens einfach nur in Umlauf bringen. Wir verstehen, dass Kreativität – trotz der zunehmenden Verbreitung von Technologien, mit denen jeder Mensch Film- oder Musikdateien in einer Qualität erstellen kann, die früher Profis vorbehalten war – immer noch Anstrengungen und Investitionen erfordert. Wir sind bereit zu zahlen, aber die gigantischen Aufschläge der Zwischenhändler erscheinen uns ganz einfach als unangemessen. Warum sollten wir für die Verbreitung von Informationen zahlen, die schnell und perfekt kopiert werden können, ohne den Wert des Originals auch nur um ein Jota zu verringern? Wenn wir nur die reine Information bekommen, verlangen wir einen angemessenen Preis. Wir sind bereit, mehr zu zahlen, aber dann erwarten wir auch mehr: eine interessante Verpackung, ein Gadget, höhere Qualität, die Option, es hier und jetzt anzuschauen, ohne warten zu müssen, bis die Datei heruntergeladen ist. Wir können durchaus Dankbarkeit zeigen und wir wollen den Künstler belohnen (seit Geld nicht mehr aus Papier besteht, sondern aus eine Reihe von Zahlen auf einem Bildschirm, ist das Bezahlen zu einem eher symbolischen Akt geworden, von dem eigentlich beide Seiten profitieren sollen), aber die Verkaufsziele irgendwelcher Konzerne interessieren uns kein bisschen. Es ist nicht unsere Schuld, dass ihr Geschäft in seiner traditionellen Form nicht mehr sinnvoll ist und dass sie, anstatt die Herausforderung zu akzeptieren und zu versuchen, uns mit etwas zu erreichen, das uns mehr bietet als wir umsonst haben können, entschieden haben, ihre veralteten Lösungen zu verteidigen.

Noch etwas: Wir wollen nicht für unsere Erinnerungen bezahlen. Die Filme, die uns an unsere Kindheit erinnern, die Musik, die uns vor zehn Jahren begleitet hat: In einem externen Netzgedächtnis sind sie einfach nur Erinnerungen. Sie hervorzurufen, sie auszutauschen, sie weiterzuentwickeln, das ist für uns so normal wie für euch die Erinnerung an Casablanca. Wir finden im Netz die Filme, die wir als Kinder gesehen haben und wir zeigen sie unseren Kindern, genauso wie ihr uns die Geschichte von Rotkäppchen oder Goldlöckchen erzählt habt. Könnt ihr euch vorstellen, dass euch jemand deswegen anklagt, gegen ein Gesetz verstoßen zu haben? Wir auch nicht.

Drittens: Wir sind es gewohnt, dass unsere Rechnungen automatisch bezahlt werden, so lange unser Kontostand es erlaubt. Wir wissen, dass wir nur ein Online-Formular ausfüllen und einen Vertrag unterschreiben müssen, den uns ein Kurier liefert, wenn wir ein Konto eröffnen oder den Mobilfunkanbieter wechseln wollen. Dass sogar ein Kurztrip auf die andere Seite von Europa inklusive Stadtrundfahrt innerhalb von zwei Stunden organisiert werden kann. Deshalb sind wir, als Nutzer des Staates, zunehmend verärgert über seine archaische Benutzeroberfläche. Wir verstehen nicht, warum wir für die Steuererklärung mehrere Formulare ausfüllen müssen, von denen das zentrale mehr als einhundert Fragen beinhaltet. Wir verstehen nicht, warum wir einen festen Wohnsitz (absurd genug, so etwas überhaupt haben zu müssen) erst förmlich abmelden müssen, bevor wir uns an einem anderen anmelden können – als könnten die Behörden diese Sache nicht auch ohne unser Eingreifen regeln.

In uns steckt nichts mehr von jener aus Scheu geborenen Überzeugung unserer Eltern, dass Amtsdinge von überaus großer Bedeutung und die mit dem Staat zu regelnden Angelegenheiten heilig sind. Diesen Respekt, verwurzelt in der Distanz zwischen dem einsamen Bürger und den majestätischen Höhen, in denen die herrschende Klasse residiert, kaum sichtbar da oben in den Wolken, den haben wir nicht. Unser Verständnis von sozialen Strukturen ist anders als eures: Die Gesellschaft ist ein Netzwerk, keine Hierarchie. Wir sind es gewohnt, das Gespräch mit fast jedem suchen zu dürfen, sei er Journalist, Bürgermeister, Universitätsprofessor oder Popstar, und wir brauchen keine besonderen Qualifikationen, die mit unserem sozialen Status zusammenhängen. Der Erfolg der Interaktion hängt einzig davon ab, ob der Inhalt unserer Botschaft als wichtig und einer Antwort würdig angesehen wird. Und da wir, dank Zusammenarbeit, ständigem Streit und dem Verteidigen unserer Argumente gegen Kritik das Gefühl haben, dass unsere Meinungen einfach die besseren sind, warum sollten wir dann keinen ernsthaften Dialog mit der Regierung erwarten dürfen?

Wir fühlen keinen religiösen Respekt für die “demokratischen Institutionen” in ihrer derzeitigen Form, wir glauben nicht an ihre unumstößliche Rolle, wie es diejenigen tun, die alle “demokratischen Institutionen” als Denkmäler betrachten, die sie selbst bauen und die zugleich für sie selbst gebaut werden. Wir brauchen keine Denkmäler. Wir brauchen ein System, das unsere Erwartungen erfüllt, ein transparentes und funktionierendes System. Und wir haben gelernt, dass Veränderung möglich ist: dass jedes in der Handhabung umständliche System ersetzt werden kann und ersetzt wird, durch eines, das effizienter ist, das besser an unsere Bedürfnissen angepasst ist und uns mehr Handlungsmöglichkeiten gibt.

Was uns am wichtigsten ist, ist Freiheit. Redefreiheit, freier Zugang zu Informationen und zu Kultur. Wir glauben, das Internet ist dank dieser Freiheit zu dem geworden, was es ist, und wir glauben, dass es unsere Pflicht ist, diese Freiheit zu verteidigen. Das schulden wir den kommenden Generationen, so wie wir es ihnen schulden, die Umwelt zu schützen.

Vielleicht haben wir noch keinen Namen dafür, vielleicht sind wir uns dessen noch nicht vollständig bewusst, aber wahrscheinlich ist das, was wir wollen, eine wahre und tatsächliche Demokratie. Eine Demokratie, wie sie sich vielleicht nicht einmal eure Journalisten erträumt haben.

Die Ware Wahrheit [Dokumentation]

Feb 6, 2011   //   by n1Ls   //   Macht  //  No Comments

Heute Abend vielleicht mal den Fernseher auslassen und sich die folgenden Dokumentation angucken. Mit Primetime-tauglicher Sendezeit bzw. Veröffentlichung um 20:15 Uhr habe ich an der Stelle hoffentlich alles richtig gemacht.

Wahrheitsgemäße Berichterstattung ist für eine intakte Demokratie unerlässlich. Doch in Zeiten der Medienkrise geraten journalistische Grundtugenden immer mehr in den Hintergrund.


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1990 vs. 2010

Sep 8, 2010   //   by n1Ls   //   Entertainment  //  2 Comments

Ja, die Grafik ist optisch wirklich nicht der Oberknaller, da muss ich [»] René zustimmen. Ist aber nicht weiter tragisch, denn ich befürchte das im Inhalt mehr Wahrheit liegt als in den Aussagen von Experten zum Thema Atommüll-Endlager Asse ist sicher…

Gastbeitrag #3: eBay mal gehörig den Marsch blasen

Jul 26, 2010   //   by n1Ls   //   Entertainment  //  1 Comment

Der folgende Artikel wurde nicht von n1Ls (auch bekannt als MacNippelson) verfasst.
Alle Personen und Ereignisse im folgenden Beitrag sind gänzlich frei erfunden.
Lassen sich dennoch Parallelen finden, so sind diese rein zufälliger Natur.

Ich hatte die letzten Wochen Stress mit eBay bzw. deren Kundendienst. Vor wenigen Tagen platzte mir dann endgültig die Hutschnur. Hier meine (hoffentlich) finale E-Mail:

Sehr geehrtes Ebay-Team entschuldigen Sie meine nachfolgende Art und Wortwahl, aber sie werden mich verstehen, wenn Sie diese Mail gelesen haben.

Ich fühle mich mehr als verloren bei Ihrem Unternehmen, nachdem 5ten Telefonat und der 4ten Email

BEKOMMEN SIE IMMER NOCH NICHTS AUF DIE REIHE,

verstehen Sie mich auch mal?… Wie oft soll ich es Ihnen noch erläutern? Bei Ihren CallCentern im Osten bringt es auch nichts anzurufen da dort keine nützliche Kraft sitzt “ich muss das Anliegen weiterleiten” und dann speisen Sie Ihre Kunden mit einfach grauenvollen Tätigkeiten ab.

Ich hab bestimmt locker 55min Zeit hier investieren müssen, für eine “Selbstverständlichkeit” wie es Ihr Mitarbeiter in der Email beschrieben hat.

Ich fasse es jetzt zum 10x zusammen und danach bin ich es nicht mehr bereit für die Inkompetenz in Ihrem Unternehmen weiterhin meine Zeit zu verschwenden, wenn sich dieser Sachverhalt nicht bis Ende Juli klärt, lass ich dies gerne über meinen Anwalt laufen, auch wenn es hier um einen Kinderbetrag von 10 € geht, einfach um Ihnen mehr Kosten aufzubrummen und Ihnen aufzuzeigen wie grauenvoll Ihr Kundenservice ist. Gerade bei einem Unternehmen Ihrer Bekanntheit und Größe sollte da deutlich mehr Qualität vorhanden sein, ich bin einfach nur enttäuscht: Read more >>

Du warst ja nicht online…

Jul 22, 2010   //   by n1Ls   //   Mein Leben  //  5 Comments

Bereits nach meiner erstmaligen Installation eines ICQ-Clienten – das muss so im Jahre 2002 gewesen sein – lernte ich schnell die Vorzüge dieser neuen Art der Kommunikation kennen.
Telefonieren und SMS kosteten ja bekanntlich Geld und bis mal jemand auf eine E-Mail antwortete verstrichen oft mehrere Tage. Die Vorteile des Instant Messaging (kurz IM) lagen also klar auf der Hand. Einzige Voraussetzung ist, dass beide Teilnehmer gleichzeitig online sind. Muss ich ja nicht weiter drauf eingehen, ihr kennt das Spielchen.

Was ich damals allerdings noch nicht zu ahnen vermag, war die Tatsache, dass diese Technik auch so ihre Nachteile mit sich bringen kann.

Es gibt Menschen, die haben über Jahre hinweg einen ausgeprägten Sinn für Kommunikation entwickelt. Natürlich gibt es von dieser Sorte auch das absolute Gegenteil. Die Art und Weise ihrer Verständigung ist teilweise stark invalide wie sonst vielleicht nur der Affe von Eric Cartman beim Buchstabierwettbewerb. Read more >>

Wie man gegen überteuerte Portokosten bei eBay vorgeht

Jun 29, 2010   //   by n1Ls   //   Mein Leben  //  No Comments

Ja, auch ich deale gelegentlich auf bei eBay und habe mir durch das Behalten meiner Nerven und Ruhe schon das ein oder andere Schnäppchen abholen können.

Die Nerven können einem aber auch buchstäblich ganz schnell flöten gehen, wenn man zum Beispiel ein neues iPhone ersteigert hat, stattdessen aber einen Karton mit Kartoffeln geschickt bekommt. So etwas ist mir zum Glück noch nicht passiert.
Bei mittlerweile über 150 Transaktionen ist aber auch mir gelegentlich schon mal der Kragen geplatzt. Zum Beispiel dann wenn das Geld von Käufern auf sich warten lässt oder einem überteuerte Portokosten (die Gelegentlich auch den Warenwert selbst überschreiten) in den Wahnsinn treiben.

Peter Zwegat würde so etwas wahrscheinlich mit “am Rande der Wirtschaftlichkeit” abstempeln und sicherlich wäre er damit nicht weniger im Unrecht als Yale Galanter in seinen besten Zeiten. Falls so etwas also trotzdem mal vorkommen sollte muss man sich zu helfen wissen und da einem die Kosten selten von einem Verkäufer erstattet werden, kann man zumindest in den Bewertungen seinem Unmut Luft machen:

Keine Ahnung was ich da für einen Crample ersteigert hatte, aber der Typ wollte doch tatsächlich 7,50€ (!) für den Versand haben. Okay, denkt man sich. Da kommt bestimmt nen versichertes Paket von DHL – was ja auch knappe sieben Flocken kostet.

Pustekuchen. Ich erhielt einen Luftpolsterumschlag der mit 2,20€ frankiert war. Dementsprechend vielen dann auch meine Kommentare in der Bewertung aus. Nichts für ungut. Im Normalfall bin ich ja auch eher so der lockere, aber so was kann mich schon mal auf die Palme bringen…

xkcd # Duty Calls

Mai 26, 2010   //   by n1Ls   //   Entertainment  //  No Comments

Mit xkcd habe ich nun den dritten Webcomic im Bunde.
Neben Fredo & Pid’Jin und Cyanide and Happines werde ich wohl auch hier regelmäßig einen zum Besten geben.

XKCD updates every Monday, Wednesday, and Friday.
A webcomic of romance, sarcasm, math, and language.

Zitat #56

Mai 18, 2010   //   by n1Ls   //   Zitate  //  No Comments
#56
Das Internet macht ein für alle mal Schluss mit dem Informationsmonopol der Eliten, welches uns in den letzten Jahrtausenden so viel Unglück beschert hat. Die alternativen Medien schlagen jede Zeitung in jeder Disziplin. Härter, schneller und vor allem besser sind die Informationen aus dem Internet.


  Bessere Informationen aus dem Internet?
  Maybrit Illner, 08.04.2010

Umfrage: Zensur im Netz

Mrz 5, 2010   //   by n1Ls   //   Mein Leben  //  No Comments

Die Kiste steht jetzt auch schon wieder seit dem 21. Februar und ich bin irgendwie wohl nicht dazu gekommen, dem Ganzen etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken, was ich allerdings hier mit nachhole. Die Frage ist eigentlich ganz simpel – genau wie die Antwortmöglichkeiten.

Sollte das Internet zensiert werden?

  • Nein. (71%, 15 Votes)
  • Ja (29%, 6 Votes)

Stimmen insgesamt: 21

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Gerne auch mal eine Begründung in den Kommentaren hinterlassen (:

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Vor einem Jahr

  • 24.05.2011 Kein Beitrag :(

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  • "Sorry, but Messages is temporarily unavailable. Please try again in a few minutes." - Endlich kann man fragen: Wie reagiert der Dax? #fb » 2 days ago
  • Wurde soeben ernsthaft nach meinem Ausweis gefragt. - Konsequenz: Bart wachsen lassen und mit dem Trinken und Rauchen anfangen. » 5 days ago
  • Geekfrage: Hat hier jemand Erfahrungen mit dem Seagate BlackArmor 3TB NAS110 gemacht? Ein sehr solides Angebot für 159€ gefunden... » 1 week ago

Zufallszitat

#65
Ich denke es ist der Suff. Oder der fehlende Suff. Es ist immer der Suff.


  Franzi
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